| 13.10.2016, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Unisenor Sensorsysteme GmbH aus Karlsruhe präsentiert auf der K 2016 erstmals ihr neues Kunststoffsortiersystem "Powersort 360", das laut Anbieter schwarze Kunststoffe mit bis zu 10 Tonnen pro Stunde sortiert. "Powersort 360" trennt demnach unterschiedliche Kunststoffarten unabhängig von ihrer Farbe. Haupteinsatzgebiet ist aber die Aufbereitung von Schredderfraktionen mit einem hohen Anteil schwarzer Kunststoffe.Flexibles Sortiersystem für alle Kunststoffarten Mit dem neuen System können den Angaben zufolge Kunststoffe in einem beliebigen Strom detektiert werden. Somit lassen sich gemischte Stoffströme entweder in sortenreine Kunststoffströme aus ABS, PS, PC-ABS, PP etc. aufspalten oder von störenden Kunststoffen wie PVC reinigen. Auch Verunreinigungen wie Holz, Gummi, Glas, Steine und Metalle können abgeschieden werden. Für die Sortierung muss weder das schwarze von farbigem Material separiert noch der Stoffstrom anderweitig vorsortiert werden. Auch eine vorgelagerte Aufbereitung zu Mahlgut entfällt – das System kann Schredderfraktionen mit Korngrößen von 15 bis 75 mm direkt verarbeiten. Detektion per Laserspektroskopie Das eingesetzte Detektionsverfahren habe sich in der Industrie bei der Kunststoffsortierung bereits bewährt. Als großer Bruder des in der PET-Flakesortierung etablierten Systems "Powersort 200" analysiert auch "Powersort 360" Stoffströme mittels Laserspektroskopie. Dabei werden die Kunststoffteile mit starkem Laserlicht zum Leuchten gebracht. Anschließend wird das Lichtspektrum analysiert, das die einzelnen Teile dann aussenden. Jedes Material hat ein spezifisches Spektrum, das heißt einen spezifischen physikalischen Fingerabdruck, über den es eindeutig identifiziert werden kann. Der optische Aufbau mit einer leistungsstarken Laserlichtquelle sowie eine hohe Signalverarbeitungsgeschwindigkeit sorgen dafür, dass pro Sekunde eine Million Spektren generiert und ausgewertet werden können. Acht Hochleistungssorter in einer Maschine Die besondere Geometrie des Systems vereint acht Hochleistungssorter in einer Maschine, die das Lasersystem und die Sensorik ausnutzen. Es besteht aus acht kreisförmig angeordneten Segmenten, in deren Zentrum das hochenergetische Lasersystem sowie die Sensorsystemtechnik platziert sind. Zusammen stellen die acht Segmente knapp vier Meter effektive Materialscanbreite bereit. Über diese können bis zu acht verschiedene Sortieraufgaben gleichzeitig erledigt werden. Hierfür wird der Strom seriell über mehrere Segmente geleitet. Alternativ kann der Kunststoffstrom parallel über alle acht Schächte mit sehr hohem Durchsatz von bis zu zehn Tonnen pro Stunde laufen. Hohe Sortierqualität, -effizienz und Flexibilität Durch den kompakten, rotationssymmetrischen Aufbau beansprucht das System nur eine geringe Stellfläche von weniger als 20 Quadratmetern. Eventuell vorhandene Feuchtigkeit, Staub, unterschiedliche Korngrößen, inhomogene Materialdichten einer Kunststoffart und Farben haben laut Anbieter keinen Einfluss auf die Effizienz. Das Verfahren überzeugt demzufolge durch exzellente Sortierqualität und -effizienz sowie einen hohen Durchsatz. Es sei flexibel konfigurierbar und lässt sich kundenspezifischen Sortieraufgaben anpassen. Weitere Informationen: www.unisensor.de K 2016, 19.–26.10.2016, Düsseldorf, Halle 9, Stand C24 |
Unisenor Sensorsysteme GmbH, Karlsruhe
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