| 18.10.2016, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
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![]() ![]() Hybridbauteil aus Metall und Kunststoff – nach der Vorbehandlung mit Plasma gehen die beiden unterschiedlichen Materialien einen stoffschlüssige, mediendichte Verbindung ein - (Bild: Krallmann). Vollautomatische Fertigungszelle für den Werkzeugbau Die Entwicklung und Fertigung komplexer Spritzgießwerkzeuge sowie deren Integration in Prozesse gelten als eine Kernkompetenz der Krallmann-Gruppe. Zu den Spezialitäten gehören etwa hochkavitätige Schnellläufer-Werkzeuge mit bis zu dreistelligen Fachzahlen oder Etagenwerkzeuge mit kurzen Zykluszeiten sowie Werkzeuge, wie sie insbesondere für die Herstellung von Artikeln für die Lebensmittel- und Kosmetikbranche eingesetzt werden. Auch Mehrkomponentenwerkzeuge oder Insert/Outsert-Werkzeuge gehören zum Portfolio. Erst in diesem Jahr hat die Krallmann-Gruppe ihren Werkzeugbau um drei vollautomatische Fertigungszellen erweitert. Datenmanagement, Fertigungssteuerung und die Überwachung erfolgen über ein Jobmanagement-System. Die Elektrodenhalter und Werkstückpaletten sind mit ID-Chips für die eindeutige Identifikation ausgestattet. Die durchgängige Vernetzung der Maschinen trägt laut Anbieter entscheidend für eine deutlich verbesserte, transparente Fertigung bei, etwa was die Nachverfolgung des Auftragfortschritts betrifft. Die Qualitätsüberwachung erfolgt inline im Verbund mit der integrierten Messmaschine; so sollen sich Maßabweichungen sofort korrigieren lassen. Insgesamt hätten die Fertigungszellen die Produktivität des Werkzeugbaus in kurzer Zeit erheblich verbessert. Anlauffabrik: "Plug and produce" - Krallmann liefert komplette Produktionseinheit Mit der Anlauffabrik bietet die Krallmann-Gruppe ihren Kunden umfassende Komplettlösungen auf der Grundlage eines ganzheitlichen Ansatzes: Beginnend mit der Produktentwicklung auf Basis der Produktidee der Kunden, über die einschlägigen Simulationssysteme hin zum Werkzeugbau und weiter zum Produktionskonzept, das gegebenenfalls die erforderliche Automation mit einschließt. Die Validierung der Werkzeuge, das heißt deren Einfahren und Optimieren, sowie die Produktion einer ersten Vorserie erfolgen bei Krallmann. Vielfach übernimmt das Unternehmen auch die erste Serienproduktion. Die wiederum kann mit einer Schulung der Mitarbeiter des Kunden verbunden werden. Die Auftrageber erhalten von Krallmann schließlich eine schlüsselfertige, serienfertige Produktionsanlage. Nach der Übergabe an die Kunden, können die sofort mit der Produktion fortfahren - frei nach dem Prinzip "plug and produce". Vier Partner – vier Verfahrenskonzepte – vier Krallmann-Werkzeuge Die Krallmann-Gruppe hat mehrfach in den letzten Jahren zusammen mit verschiedenen Partnern durch die Entwicklung innovativer Verfahrenskonzepte für Aufmerksamkeit gesorgt. Als Stichworte werden das PartikelSchaum-VerbundSpritzgießen (PVSG), das integrierte Metall-Kunststoff-Spritzgießen (IMKS) und das Multi-Layer-Verfahren zur Herstellung dickwandiger optischer Linsen genannt. Vier Partner zeigen während der K 2016 Beispiele für Krallmann-Technologien mit den zugehörigen Werkzeugen in Aktion: Arburg: Physikalisches Schäumen mit Hochglanzoberfläche (H. 13, St. 13-/-2) Leichtbau und hochwertige Oberflächenqualität - mit der physikalischen Schäumtechnik ProFoam und einer dynamischen Werkzeugtemperierung - stellt Arburg aus einem Krallmann-Werkzeug ein hochglänzendes Bauteil für den Automotive-Innenbereich her. Kistler: Industrie 4.0 (Halle 12, Stand B73) Sensoren und Prozessüberwachung von Kistler, Werkzeug von Krallmann - die Digitalisierung und Vernetzung von Maschinen und Systemen spielt in der Kunststoffverarbeitung eine zunehmend wichtige Rolle. T. Michel Formenbau: Leichtbau umdenken (Halle 13, Stand D93) Das PartikelSchaum-VerbundSpritzgießen (PVSG) mit dem Krallmann Schäumautomaten zeigt T. Michel Formenbau, dessen Demonstrator, ein Lenkrad, zudem eine spezielle laserstrukturierte Bauteiloberfläche aufweist. Die Lenkradnabe mit einem Innengewinde besteht aus einem K-Fix-Element, das zugleich für die stoffschlüssige Verbindung von Partikelschaum und Thermoplast sorgt. K-Fix-Elemente bestehen aus einem Grundkörper aus Partikelschaum, sowie aus einem als Kern eingespritzten thermoplastischen Befestigungselement, etwa einem Gewinde. Wird das K-Fix-Element als Einlegeteil mit Partikelschaum umschäumt, geht es eine unlösbare Verbindung mit dem Bauteil ein. Plasmatreat: Kunststoff trifft auf Metall (Halle 11, Stand G04) Hybridbauteile aus Metall und Kunststoff im starken Verbund: Dank der Vorbehandlung des Metallteils mit einem speziellen Plasma gehen die beiden unterschiedlichen Materialien eine stoffschlüssige, mediendichte Verbindung ein, die auch korrosiven Einflüssen standhalten soll. Auf der Messe werden Metallteile aus Edelstahl vollautomatisch mit Plasma behandelt, anschließend einem Werkzeug von Krallmann übergeben und mit Kunststoff überspritzt. Über die Krallmann-Gruppe Die im Jahr 1969 gegründete Krallmann-Gruppe versteht sich als kompetenter Entwicklungspartner und Projektdienstleister seiner Kunden, als Lieferant von Werkzeugen und Formteilen sowie als Komplettanbieter betriebsfertiger Produktionsanlagen, so genannter Anlauffabriken. Entsprechend ist das Portfolio mit den drei operativen Geschäftsbereichen Werkzeugbau, Pilotwerkzeugbau und Kunststoffverarbeitung strukturiert. Kernkompetenz des Werkzeugbaus ist die Herstellung von Hochleistungs-Vielfachwerkzeugen für das Ein- und Mehrkomponenten-Spritzgießen. Im Pilotwerkzeugbau sind unter anderem Anwendungstechnik, Anwendungs- und Anlauffabrik zusammengefasst. Weitere Informationen: www.krallmann.de K 2016, 19.-26.10.2016, Düsseldorf, Halle 1, Stand A22 |
Krallmann Holding u. Verwaltungs GmbH, Hiddenhausen
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