| 20.10.2016, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der südkoreanische Chemiekonzern LG Chem plant in den kommenden drei Jahren den Ausbau seiner Kapazitäten zur Produktion von Ethylen. Laut Medienberichten sollen dazu am Konzernstandort Daesan in der südlich von Seoul gelegenen Provinz Chungcheongnam-do insgesamt 287 Mrd. KRW (231 Mio. EUR) investiert werden. Vorgesehen ist dort bis 2019 die Errichtung neuer Anlagen mit einer Jahreskapazität von 230.000 Tonnen Ethylen. Durch die neuen Anlagen werden sich die Kapazitäten von LG Chem für die Produktion von Ethylen in Daesan auf 1,27 Mio. Tonnen im Jahr erhöhen. Zusammen mit anderen Standorten verfügt der Konzern dann über Gesamtkapazitäten für bis zu 2,43 Mio. Tonnen Ethylen im Jahr. Mit dem Ausbau der Ethylen-Produktion will LG Chem die Rohstoffversorgung für die vorgesehene Erweiterung der Produktion von höherwertigen Kunststoffen gewährleisten. Bereits im August wurden dabei Pläne des Konzerns zur Investition von 400 Mrd. KRW (322 Mio. Euro) in neue Elastomer-Anlagen in Daesan bekannt. Den aktuellen Meldungen zufolge bereitet der Konzern zudem am Standort Yeosu die Umrüstung von Polystyrol-Anlagen für die Produktion von ABS-Kunststoffen im ersten Halbjahr 2017 vor. Die in Seoul ansässige LG Chem produziert an Standorten in Südkorea, Taiwan, China, Vietnam, Indien, Polen und den USA eine breite Palette an Kunststoffen, Verbundwerkstoffen und anderen Chemikalien. Für das Geschäftsjahr 2015 berichtet der Konzern einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr um 10,5% auf 20.210 Mrd. KRW (16,248 Mrd. Euro), dabei konnten allerdings der operative Gewinn um 39,1% auf 1.820 Mrd. KRW (1,463 Mrd. Euro) und der Nettogewinn um 34,5% auf 1.150 Mrd. KRW (925 Mio. Euro) gesteigert werden. Weitere Informationen: www.lgchem.com |
LG Chem, Südkorea
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