| 02.12.2016, 15:20 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Faurecia, einer der weltweit führenden Automobilzulieferer, und Borgward, der deutsche Premium-Autohersteller, haben in China ein Joint Venture gegründet. Zielsetzung ist, gemeinsam Komplettsitze für neue Borgward-Fahrzeuge zu entwickeln und zu fertigen. Die Joint-Venture-Vereinbarung wurde Ende November in Paris unterzeichnet. Anwesend waren Patrick Koller, CEO von Faurecia, Ulrich Walker, CEO der Borgward Group, sowie Vertreter von Faurecia China und Borgward China. Das Joint Venture unter dem Namen Borgward Faurecia Auto Systems Co., Ltd. wird in einem neuen Werk mit rund 800 Mitarbeitern in Tianjin, China, Automobilsitze entwickeln und produzieren. Faurecia hält 51 Prozent der Anteile, die Borgward Group AG 46 Prozent und Borgward Automotive (China) Co., Ltd. drei Prozent. Das Werk, das sämtliche Komponenten für Automobilsitze abdecken wird, startet zunächst mit der Just-in-time-Montage von Komplettsitzen. Nach und nach sollen einzelne Komponenten, wie Sitzrahmen, Schaumpolster und Sitzbezüge, hinzukommen. Im Rahmen der strategischen Partnerschaft soll auch ein technisches Zentrum für Produktentwicklung, Kundendienst und technische Unterstützung eingerichtet werden. Das Joint Venture soll bis 2020 ein Gesamtproduktionsvolumen von 400.000 Automobilsitzen erreichen. "Im Hinblick auf unsere Expansionsstrategie – vor allem in China, aber auch in Europa – freuen wir uns auf die Wiederbelebung der renommierten Automobilmarke Borgward. Unsere umfangreiche Erfahrung mit Premium- und SUV-Sitzen war der Hauptgrund für die Gründung dieses neuen Joint Ventures in China", kommentiert Patrick Koller, CEO von Faurecia, bei der Unterzeichnung des Joint-Venture-Vertrages. "Wir freuen uns, dass wir auf diesem Weg unsere Zusammenarbeit mit Faurecia, einem der weltweit erfolgreichsten und innovativsten Automobilzulieferer, intensivieren können", ergänzt Ulrich Walker, CEO der Borgward Group AG. Ab Januar 2017 soll das Joint Venture Sitze für den neuen SUV Borgward BX5 sowie weitere Modelle, die in China produziert werden, entwickeln und fertigen. Geplant ist, später auch Borgward-Sitze für in Europa montierte Fahrzeuge zu liefern. Aufbauend auf seiner Position im Bereich Fahrzeuginnenraum will Faurecia darüber hinaus auch komplette Cockpits für zukünftige Borgward-Fahrzeuge entwickeln. Faurecia ist seit über 20 Jahren in China tätig. Das Unternehmen hat sich in der boomenden Automobilindustrie Chinas schnell entwickelt und misst dem chinesischen Markt hohe Priorität zu. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 14.000 Mitarbeiter, darunter 1.000 Ingenieure, und ist in 21 Städten in allen wichtigen Automobilregionen in China präsent. Die Gruppe betreibt heute 42 Werke und vier Forschungs- und Entwicklungszentren. Weitere Informationen: www.faurecia.com, www.faurecia.de |
Faurecia, Nanterre, Frankreich
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