| 15.12.2016, 05:58 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() v.l.n.r.: Prof. Hesselbach, Präsident der TU Braunschweig, Prof. Endres, Leiter des IfBB an der HsH, und Prof. von Helden, Präsident der Hochschule Hannover, bei der Vertragsunterzeichnung in Braunschweig - (Bild: IfBB). Als kooptiertes Mitglied soll Endres den Auf- und Ausbau der Kunststofftechnik im Rahmen der Forschung unterstützen. Für die Hochschule Hannover hat Präsident Josef von Helden den Vertrag unterzeichnet. "Anwendungsorientierte Forschung und ein aktiver Wissens- und Technologietransfer spielen an der Hochschule Hannover eine wichtige Rolle. Sie sind Grundlage einer fundierten und an aktuellen wissenschaftlichen und technologischen Neuerungen orientierten Lehre, für die wir als Hochschule stehen. Das IfBB unter der Leitung von Hans-Josef Endres hat ein hervorragendes Renommee und gewinnt durch den Vertrag zusätzlich an Bedeutung. Die Zusammenarbeit zwischen TU Braunschweig und Hochschule Hannover wird hierdurch weiter verstärkt. Besonders freue ich mich darüber, dass wir mit dem Kooptationsvertrag jetzt die Möglichkeit haben, herausragenden Master-Absolventinnen und -Absolventen in einem Kernbereich unserer Forschung einen ungehinderten, verbindlichen Zugang zur Promotion zu ermöglichen", sagte von Helden. Die TU Braunschweig, die Hochschule Hannover sowie das Anwendungszentrum Hofzet des Fraunhofer WKI sind durch die gemeinsame Forschungsarbeit am neuen LeichtbauCampus "Open Hybrid LabFactory e.V. (OHLF)" in Wolfsburg bereits eng verbunden. Hier forschen Wissenschaftler daran, hybride Leichtbaukomponenten aus Metallen, Kunststoffen und textilen Strukturen zu entwickeln, die nicht nur wirtschaftlich, sondern insbesondere auch ökologisch nachhaltig hergestellt und wiederverwertet werden. Endres, seit 1999 Professor an der Hochschule Hannover, hat 2011 das IfBB gegründet und ist seit 2012 auch Leiter des Anwendungszentrums Hofzet. Er arbeitet bereits seit mehr als 25 Jahren an der Forschung und Entwicklung biobasierter Kunststoffe. Die Wissenschaftler am IfBB entwickeln und erproben neuartige Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe vielfach in enger Zusammenarbeit mit der Industrie und befassen sich zugleich auch intensiv mit ihrer Verarbeitung und Entsorgung sowie ihrer ökologischen Bewertung. "Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, die Kunststofftechnik weiter innovativ vorantreiben und nun auch in Zusammenarbeit mit den Kollegen an der TU Braunschweig innovative Entwicklungen forcieren zu können", so Endres. Mit seiner langjährigen Forschungsarbeit zu Biokunststoffen ist es Endres‘ Ziel, einen nachhaltigen Umdenkungsprozess - insbesondere auch bei zukünftigen Entscheidungsträgern - hin zu einer Ressourcenwende auch im materialtechnischen Bereich zu initiieren, zu einer Versachlichung der Diskussionen über Biokunststoffe in der Wissenschaft, Politik sowie Öffentlichkeit beizutragen und sie auf Basis verlässlicher wissenschaftlicher Daten als langfristige Alternative zu herkömmlichen, weitestgehend auf fossilen Rohstoffen basierenden Kunststoffen zu etablieren. Weitere Informationen: |
Hochschule Hannover, Hannover + Technische Universität Braunschweig, Braunschweig
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