| 17.01.2017, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die IE Plast verbindet Industriebau-Wissen mit Fachwissen der Kunststoffbranche. Dies ermöglicht laut Anbieter die ganzheitliche Betrachtung eines Vorhabens und kritische Schnittstellen zu lösen. Insbesondere gilt dies demzufolge für eine moderne reinraumtaugliche Produktionsanlage, die nach Begriffen wie „modular“, „flexibel“ sowie „wandlungsfähig“ funktionieren sollte. Das Unternehmen präsentiert sich auf der Swiss Plastics Expo 2017.Die Material- und Personenflüsse in der Fabrik sollten kreuzungsfrei angelegt sein. Rohstoffe und Produkte bewegen sich im Erdgeschoss, Personen eine Ebene darüber. Die Fabrik sollte so vorausschauend geplant sein, dass das Gebäude flexibel erweitert und das Gelände etappenweise überbaut werden kann. Der Reinraum und die dazugehörige Infrastruktur sollten sich nahtlos in das Gebäude und die Prozesse einbinden und den Bedürfnissen des Kunden anpassen lassen. Der Lagerbereich sollte direkt an die Produktion angegliedert sein und bei anhaltendem Wachstum nicht nur vergrössert, sondern auch zunehmend automatisiert werden können. Die Herausforderung für die Planer der IE Plast ist es, Fabrikkonzepte zu entwickeln, die Veränderungs- und Erneuerungsprozesse zulassen und der unternehmerischen Initiative den Weg bereiten. Diese Anforderungen setzen voraus, dass das Gebäudekonzept auf allen Strukturebenen Eingriffe zulässt und zwar in die Produktions- und Logistiksysteme, in die Gebäudestrukturen und deren Einrichtungen sowie in die Aufbau- und Ablauforganisation. Strukturelle Eingriffe berühren den Nerv des Unternehmens. Sie betreffen die Position im lokalen Wirtschaftsraum, also den Standort, die Anordnung der Werksgebäude, der Betriebsbereiche und der Produktionseinheiten sowie die Betriebsmittelstruktur, das heisst die Aufstellung der Maschinen. Optimierter Personen- und Materialfluss Als Basis für eine Layoutplanung erstellt IE ein Funktionsbeziehungsschema. Darin werden die Produktionsprozesse mit den Reinraumzonen in Beziehung gesetzt. Gezielte Optimierungen führen dazu, dass Verkehrsflächen minimiert werden können, ohne den Personen- und Materialfluss zu beinträchtigen. „Effizienz kostet – Ineffizienz ist unbezahlbar“ In der Regel sind die eigentlichen maschinenbezogenen Produktionsprozesse in Reinräumen durch die Validierung umfassend beschrieben und entsprechend „robust“. In diesem Bereich sind die Verbesserungsmöglichkeiten in vielen Fällen ausgeschöpft. Beträchtliches Optimierungspotenzial zur Steigerung der betrieblichen Effizienz lässt sich hingegen durch Einbettung der Prozesse und Anlagen in ein ganzheitliches Fabrikkonzept freisetzen. Dieses berücksichtigt im Idealfall die gesamte Wertschöpfungskette von der Anlieferung der Rohstoffe bis hin zur Spedition der Fertigprodukte. Ein wunder Punkt sind die Rüst- und Standzeiten im volumenträchtigen Spritzguss und in der Folienextrusion. Diese können durch eine intelligente Führung des Rohmaterialflusses und eine auf den Prozess abgestimmte Intralogistik verkürzt werden, was sich unmittelbar in einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit niederschlägt. Risikobehaftet im Hinblick auf die Einhaltung der geforderten Reinheitsstandards sind die oft von Handarbeit geprägten Verpackungsprozesse im Reinraum. Die in diesem Bereich eingesetzten Mitarbeiter wirken mit ihrer Arbeitsweise und ihrem Verhalten direkt auf die Produktivität ein und beeinflussen auch die Ausschussraten. Steht eine Automatisierung der Verpackung nicht zur Debatte, müssen die Arbeitsplätze und Schnittstellen zu den vor- und nachgelagerten Abläufen so gestaltet werden, dass sie sowohl der angestrebten Effizienz wie auch den einzuhaltenden Reinheitsstandards Rechnung tragen. Dazu braucht es entsprechend weit reichendes planerisches Know-how, das sich auch auf den Bereich der Arbeitsplatzgestaltung erstreckt. Über IE Plast IE Plast ist Teil der IE Group. Die Gruppe beschäftigt derzeit über 80 Bau- und Betriebsplaner, Architekten, Wirtschafts- und Maschineningenieure sowie Logistik- und Gebäudetechnik-Experten. Mit heute vier Büros in Zürich, München, Frankfurt und Nyon ist die Gruppe seit 1966 am Markt und realisiert Projekte für die Kunststoffindustrie sowie für die Lebensmittel-, Druck- und Verpackungs-, Life-Science- sowie Technologie-Industrie. IE Kunden bekommen Betriebs- und Bauplanung aus einem Guss, sowohl bei Neubauten wie bei Erweiterungen einer bestehenden Anlage. Weitere Informationen: www.ie-group.com Swiss Plastics Expo 2017, 24.-26. Januar 2017, Luzern, Halle 1, Stand C1069 |
IE Plast Engineering, IE Industrial Engineering Zürich AG, Zürich, Schweiz
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