| 08.03.2017, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Schweizer Unternehmen Pro-Kon hat schon vor einigen Jahren ein hochpräzises Meßgerät zur Bestimmung der Restfeuchte in Kunststoffmaterialien entwickelt. Die beiden sogenannten „Moisture Minder“ Typen M5 und M100 bieten dem Produktionsbetrieb laut Anbieter völlig neue Möglichkeiten, die Granulatfeuchte direkt im Prozess zu überwachen. Messungen sind demnach im Bereich ab fünf ppm bzw. 100 ppm (0,01 Prozent) möglich. Die Messwerttoleranz sei mit +/- 0,1 äußerst gering. In Echtzeit werden Informationen ermittelt und bereit gestellt, die es ermöglichen, nicht nur die Qualität von Formteilen oder Extrusionsprodukten zu verbessern, sondern auch die Einstellung der Trocknerparameter zu optimieren. Besonders bei hygroskopischen Thermoplasten wie ABS, PBT, PA 6, PC, PEEK, PET, TPE und PMMA aber auch bei Elastomeren wie TPU, TPC, TPE etc. hat die effektive Restfeuchte einen erheblichen Einfluss auf das Produktionsergebnis. Der „Moisture Minder“ kann hier im Rahmen des Qualitätsmanagements eingesetzt werden. Durch permanente Datenspeicherung kann eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Trocknungsergebnisse ermöglicht werden. Damit soll der Einsatz des „Moisture Minder“ auch „audit-proof“ sein. Wartezeiten, Schwankende Messergebnisse und hoher Bedienungsaufwand bei Stichprobenmessungen sollen somit der Vergangenheit angehören. Die patentierte Messtechnik des „Moisture Minder“-Sensors wurde erstmals auf der NPE 2012 in den USA vorgestellt. Die Geräte zeichen sich den weiteren Angaben zufolge aus durch eine hohe Variabilität in Bezug auf Einbau, Kalibrierbarkeit und Kompatibilität mit unterschiedlichen Trocknerfabrikaten. Dazu kommen die Wartungsfreiheit und eine einfache Bedienung (optional über Smartphone oder Tablet PC). Die innovative Messtechnik aus der Schweiz wird seit Anfang 2017 in Deutschland durch Eprom-icc vertrieben. |
Bry-Air Pro-Kon GmbH, Chiasso, Schweiz + Eprom-icc Industrievertretung, Schorndorf
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