| 09.03.2017, 06:11 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der französische Kunststoffverarbeiter und Automobilzulieferer Plastic Omnium baut seine Produktionskapazitäten in den USA weiter aus. In einer Pressemitteilung kündigt der Konzern dazu den Bau eines neuen Werks in Greer im Bundesstaat South Carolina an. Dort sollen künftig lackierte Karosserieaußenteile für die Montagewerke von BMW und Volvo in South Carolina sowie von Daimler in Alabama produziert werden. Plastic Omnium plant den neuen Standort dabei als erstes "4.0-Werk", in dem moderne Fertigungsverfahren zur Anwendung kommen sollen. Darüber hinaus errichtet Plastic Omnium ein weiteres neues Werk im Bundesstaat Tennessee für die Produktion von Kraftstoffsystemen für einen nicht näher bezeichneten japanischen Fahrzeughersteller. Laut Medienberichten entsteht dieses Werk allerdings am Standort Smyrna, wo die japanische Nissan über ein Montagewerk verfügt. Plastic Omnium plant den Produktionsbeginn in den beiden neuen Werken für Mitte kommenden Jahres. Vor anderthalb Jahren hatte der Konzern in den USA bereits zwei Produktionsbetriebe für Karosserieaußenteile und Kraftstoffsysteme an den Standorten Chattanooga (Tennessee) und Fairfax (Kansas) eröffnet. Der aktuellen Aussendung zufolge werden sich die Investitionen in die vier neuen US-Werke auf insgesamt rund 300 Mio. USD summieren. Der Konzern wird an den Standorten künftig zusammen fast 1.000 Mitarbeiter beschäftigen. Die Werksneubauten Greer und Smyrna sind laut Presseaussendung darüber hinaus auch Teil eines 2,5 Mrd. Euro schweren Investitionsprogramms für den Zeitraum 2016-2020, das die Konsolidierung der Führungsposition von Plastic Omnium in den Segmenten Außenausstattungen (15 Prozent Weltmarktanteil) und Kraftstoffsysteme (21 Prozent Weltmarktanteil) zum Ziel hat. Weitere Informationen: www.plasticomnium.com |
Plastic Omnium, Slowakei
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