| 03.04.2017, 09:50 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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In der Sitzung der Fachgruppe Fluoropolymergroup des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. stand die gegenwärtige Marktsituation an Fluorpolymeren mit Schwerpunkt PTFE im Vordergrund. Ein turbulenter Jahresbeginn 2017 liegt hinter der fluorpolymerverarbeitenden Industrie. Während das Jahr 2016 durch eine stabile Versorgungslage an Polymeren, aber auch durch zunehmenden Wettbewerbsdruck durch Billigangebote aus China gekennzeichnet war, werden sich die Verarbeiter nach ersten Einschätzungen der Fachgruppe auch im weiteren Jahresverlauf auf zusätzliche Veränderungen einstellen müssen. Insbesondere durch die Neueinführung des Kältemittels R-1234 yf (2,3,3,3-Tetrafluorpropen) als Ersatz und Erweiterung bisheriger R-134a-Anwendungen hat sich demzufolge am Markt ein neuer Wettbewerb um die Ressource Flussspat eingestellt. Dieses moderne Kältemittel, das besonders in den Klimaanlagen von Kraftfahrzeugen eingesetzt wird, zeichnet sich durch ein deutlich niedrigeres Ozonabbaupotenzial aus. Für bisherige Billigstanbieter am PTFE Markt wird deshalb der Rohstoff knapp. Ferner wird sich den weiteren Erwartungen nach bei den westlichen Fluorpolymerherstellern die Auslastung ggf. bis zur Kapazitätsgrenze erhöhen, da insbesondere asiatische Produktionsstätten geschlossen wurden, die den hiesigen Umweltstandards nicht entsprachen. „Die westlichen Hersteller gewinnen wieder mehr an Bedeutung und sorgen als zuverlässige Rohstofflieferanten für eine sichere Versorgungslage. Die zunehmende Verschiebung eröffnet westlichen Verarbeitern die Chance, sich aus Abhängigkeiten von China & Co. nach und nach zu lösen und damit gleichzeitig die Qualität ihrer Produkte zu steigern“, betont Dr. Michael Schlipf, Vorsitzender der pro-K Fluoropolymergroup. Weitere Informationen: www.pro-kunststoff.de |
pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V., Frankfurt
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