| 04.04.2017, 12:41 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Inbetriebnahme eines vollautomatisierten Rollenschneiders ist für Infiana ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Zukünftig läuft die Rollenentnahme nach dem Schneidevorgang voll automatisiert. Das bedeutet: Die Produktionsleistung der neuen Rollenschneidanlage ist nahezu doppelt so hoch wie bei den Standardmaschinen, gleichzeitig werden die körperlichen Belastungen für die Mitarbeiter minimiert. Gerald Dittrich, Produktionsleiter am Standort Forchheim, spricht von einem „Quantensprung“ für das Unternehmen: „Diese innovative und eigens auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Robotertechnik bedeutet für uns einen erheblichen Wettbewerbsvorteil und wird Infiana spürbar voranbringen.“ Investition von knapp einer Millionen Euro Im Rahmen des globalen Wachstumsplans gab Infiana im Jahr 2015 den Kauf des neuen Rollenschneiders bekannt. Die Konzeption und Entwicklung der auf Infiana speziell zugeschnittenen Robotertechnologie benötigte eine intensive Vorbereitung. Allein sieben Monate währte die Lieferzeit für den Rollenschneider. Der Wert der Anschaffung beläuft sich auf knapp eine Million Euro. „Damit investieren wir in die Zukunft und setzen den erfolgreichen Wachstumskurs fort“, sagt Gernot Becker, General Manager EMEA und Standortleiter in Forchheim. Robotertechnologie ermöglicht schmalere Schnittbereiche Zum ersten Mal wird mit dem Kauf der neuen Maschine Robotertechnologie eingesetzt. Bislang wurden die fertigen Folienrollen von Hand abgenommen und palettiert. Diese Arbeit, übernimmt beim neuen Rollenschneider die Maschine. Ein echter Vorteil, gerade für die Maschinenführer, erklärt Produktionsleiter Gerald Dittrich: „Die Anlage ist ergonomisch optimal gestaltet. Körperlich belastende Arbeiten werden jetzt weitestgehend vom Roboter übernommen. Diese Automatisierung erhöht die Maschinenleistung erheblich und erleichtert die Arbeit unserer Maschinenführer enorm. Sie wird wesentlich dazu beitragen, dass auch ältere Mitarbeiter körperlich nicht überfordert werden. Damit liefern wir auch eine Lösung für die sich wandelnden Herausforderungen aufgrund der demografischen Entwicklung“. Rollenschneider werden am Ende des Fertigungsprozesses benötigt. Sie schneiden großformatige Folienrollen auf die von den Kunden gewünschten Rollenbreiten und -längen zu. Mit dem neuen Rollenschneider sind nun auch schmalere Schnittbereiche möglich. Rollenschneider als Teil eines Investitionspakets Der Rollenschneider ist Bestandteil eines 20 Millionen Euro schweren, globalen Investitionspakets in die Infiana Standorte Forchheim (Deutschland), Malvern (USA) und Samutsakorn (Thailand). Nach einem Extruder im vergangenen Herbst und nun der Rollenschneidemaschine sind für die kommenden Monate noch die Installierung einer Beschichtungs- und einer Druckmaschine geplant, sowie das Upgrade eines Extruders. Über die Infiana Group Die Infiana Group entwickelt und produziert Spezialfolien für den Konsumgütermarkt und für die Industrie. Die Firmengruppe beschäftigt an den drei Produktionsstandorten in Forchheim (Deutschland), Malvern (USA) und Samutsakorn (Thailand) rund 800 Mitarbeiter und ist in den Geschäftsfeldern Personal Care (Folienproduktion für die Verpackung von Hygieneartikeln), Health Care (Trenn-, Prozess- und Verpackungsfolien), Bauindustrie (Trenn- und Oberflächenfolien), Composites (Trenn- und Prozessfolien) und im Pressure Sensitive-Markt (silikonbeschichtete Trennfolien) aktiv. 2016 erwirtschaftete die Infiana Group einen Umsatz von 200 Millionen Euro. Weitere Informationen: www.infiana.com |
Infiana Group GmbH, Forchheim
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