| 07.08.2017, 10:33 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Melos GmbH aus dem niedersächsischen Melle versteht sich als ein führender Hersteller von Kunststoffen für Sport- und Freizeitbeläge. Aktuell entwickelt das Unternehmen ein weiteres Geschäftsfeld: additive Verarbeitungsprozesse sollen zukünftig das traditionelle Portfolio ergänzen, wie Geschäftsführer Jörg Siekmann erläutert: „Unser Unternehmen entwickelt sich stetig weiter. Zu unserem Leistungsportfolio gehört in naher Zukunft auch der 3D-Druck. Wir sind fasziniert von den Möglichkeiten und sehen großes Potential in der dreidimensionalen Gestaltung von Spielplatzflächen weltweit. Wir stehen erst am Anfang und wollen weitere Materialien qualifizieren und die Entwicklung nachhaltig vorantreiben. Weitere Anwendungsbereiche sollen hinzukommen, wir sind offen für neue Aufgaben.“ Das Entwickler-Team arbeitet im Bereich 3D-Druck intensiv an einer Spezialisierung auf die Pastenverdruckung unterschiedlicher Materialien. Ein neuer Druckkopf soll unterschiedliche Methoden der additiven Fertigung vereinen, orientiert sich aber sehr stark an dem FFF - Verfahren (Fused Filament Fabrication). Das eingesetzte elastomerbasierte Granulat wird mit einem speziellen Bindemittel zu einer hochviskosen Paste aufbereitet. Je nach Anforderung kann die Granulatstruktur variieren. Granulatgröße, Form und Größenverteilung des Feststoffes beeinflussen den Druckprozess und müssen aufeinander abgestimmt sein. Der Düsendurchmesser des Druckkopfes kann entsprechend eingestellt werden sowie weitere Prozessparameter. Die Bandbreite erlaubt laut Anbieter eine deutliche höhere Druckeffizienz von großvolumigen Bauteilen. Zur schnellen Aushärtung kommt eine spezielle Chemie mit Reaktionsbeschleuniger zum Einsatz. Hier mussten erst Lösungen gefunden werden, die eine sichere Fließfähigkeit der Paste bis zur Druckdüse sicherstellt und dabei nicht aushärtet oder eine zu hohe Viskosität erreicht. Auf der anderen Seite muss die Paste nach dem Austritt aus der Düse sofort aushärten und dimensionsstabil werden. Großvolumige Bauteile als Zielmarkt Die maximale Druckleistung des Prototypen beträgt derzeit 25 Liter/Stunde. Je nach Düsendurchmesser, Druckmaterial und geforderter Qualität. Das Verfahren erlaubt eine effiziente Herstellung von größeren Volumenkörpern. Der Zielmarkt liegt bei Baukörpern von vorzugsweise mehr als einem Kubikmeter Volumen. Anwendungsbereiche sind in erster Linie Spielplatzfiguren oder z.B. der Formenbau, um schwierige Geometrien entsprechend einfach abzubilden. Weitere Informationen: www.readytobuild.de/3d-printing/ |
Melos GmbH, Melle
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