| 11.07.2017, 13:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Heute etablierte generative Fertigungsverfahren im Werkzeugbau basieren zumeist auf dem Einsatz eines metallischen Pulvers, welches mittels Laser zu einem Körper zusammengefügt wird. Dadurch können sehr feine Konturen und Kanäle generiert werden. Nachteilig können sich jedoch die relativ rauen Oberflächen und die ggf. notwendige Nacharbeit darstellen. Dies bedingt bei filigranen Temperierkanälen jedoch oftmals, dass im Laufe des Betriebes Probleme durch verstopfte Kanäle auftreten. Bei hohen Wassertemperaturen kann ferner bei gängigen Werkstoffen eine Korrosionsproblematik eintreten. Neue Verfahren, wie die MPA-Technologie der Fa. Hermle, ermöglichen den Einsatz verschiedener Metalle (korrosionsbeständige Stähle, wärmeleitende Stähle, Kupfer, etc.) in einem kombinierten, generativen Aufbau. Ferner ist es möglich, sequentiell spanende Zwischenbearbeitungsschritte vorzusehen, die glatte Oberflächen in Innenkonturen möglich machen. Die Möglichkeit des hybriden Aufbaus erweitert in nicht unerheblichem Maße das Spektrum der Funktionsintegration. So können die spezifischen Eigenschaften des jeweiligen Werkstoffs an entsprechender Position im Werkstück genutzt werden. Innerhalb des Verbundprojektes „Generativer Werkzeugbau - Funktionsintegration mittels hybridem Metall-Pulver-Auftrag“ ist es das Ziel, herauszuarbeiten, wie und wofür man die Vorteile eines hybriden Aufbaus effektiv in der Kunststoffverarbeitung nutzen kann. Im Projekt sollen die Teilnehmer in Bezug auf die Einsatzmöglichkeiten der Technologie geschult werden. Überdies soll ein Demonstrator entwickelt werden, der in konventioneller (einfache Bohrungen) und lasergesinterter Bauweise sowie durch das MPA-Verfahren hergestellt wird und dem Vergleich der Technologien in praktischen Untersuchungen dient. Dadurch wird es ermöglicht, herauszuarbeiten, ob und in welchem Maße Vorteile gegenüber konventionellen oder lasergesinterten Formelementen generiert werden können. Projektstart ist im September 2017 und die Projektlaufzeit beträgt 1,5 Jahre. Dateianhang zur Meldung: Weitere Informationen: www.kunststoff-institut.de |
Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH, Lüdenscheid
» insgesamt 189 News über "Kunststoff-Institut Lüdenscheid" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Mol Gruppe: Hauptversammlung beschließt Dividende von rund 600 Mio. Euro
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Meist gelesen, 10 Tage
Trinseo: Deutliche Preiserhöhungen für Polystyrol, ABS und SAN
Feddersen Group: Gebündelte Recyclingkompetenz
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Uhde Inventa-Fischer: Neue PET-Anlage für türkischen Verpackungshersteller Köksan
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
FACC: Rekordumsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
Röhm: Chemisches Recycling in MMA-Anlage in Worms integriert
Meist gelesen, 90 Tage
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Ceresana: Slight market recovery for plastic pipes in Europe expected from 2026
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|