| 09.03.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Stärkster Rückgang bei Bau- und Elektroingenieuren Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Zahl der arbeitslosen Ingenieurinnen und Ingenieure halbiert – waren es 1996 noch 77.672 sind es 2006 38.733. „Diese positive Entwicklung bestärkt uns, für den Technikstandort Deutschland und für den Ingenieurberuf zu werben“, sagt Direktor des Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI, www.vdi.de) Dr. Willi Fuchs. „Besonders erfreulich ist, dass der Rückgang sich auch bei den älteren Ingenieuren abzeichnet. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels müssen wir dieses Potenzial besser nutzen.“ Vergleicht man die aktuellen Zahlen mit den Vorjahresdaten, gibt es den stärksten Rückgang mit 38 Prozent (Vergleich Berichtsmonat Juni 2005 zu Juni 2006) bei den Architekten und Bauingenieuren sowie den Ingenieuren des Maschinen- und Fahrzeugbaus. Ein Blick auf die Altersgruppen zeigt, neben den 35-50jährigen ist bei den über 50jährigen ebenfalls mit 39 Prozent der Rückgang besonders stark ausgeprägt. Hier spielen allerdings noch weitere Effekte wie Frühverrentungen eine Rolle. Vergleicht man zwischen den Geschlechtern, ist die Zahl der arbeitslosen Ingenieurinnen mit 39 Prozent stärker zurückgegangen als bei den männlichen Kollegen (-34 Prozent). Allerdings ist die Arbeitslosenquote bei den Ingenieurinnen immer noch deutlich höher. Auch die Zahl der offenen Stellen ist 2006 deutlich angestiegen, um gut 20 Prozent. „Die Entwicklung zeigt uns, dass der Ingenieurberuf ein Beruf mit Zukunft ist“, betont Fuchs. „Stagnierende Absolventenzahlen und der demographische Wandel geben trotz der eigentlich positiven Entwicklung aber auch Anlass zur Sorge. Der Ingenieurmangel verschärft sich und dies kann sich der Technikstandort Deutschland volkswirtschaftlich nicht leisten.“ Weitere Arbeitsmarktzahlen unter: www.vdi.de/monitoring |
VDI - Verein Deutscher Ingenieure e.V., Düsseldorf
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