| 23.01.2018, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Nach nur neunmonatiger Bauzeit hat der japanische Roboterhersteller Yaskawa am 15. Januar 2018 am Standort Allershausen bei München einen neuen Erweiterungsbau mit 5.000 Quadratmetern Nutzfläche in Betrieb genommen. Mit dem Erweiterungsbau, der sich an die 2012 bezogene Firmenzentrale anschließt, stärkt Yaskawa erneut seine Produktions- und Lagerkapazitäten am Hauptsitz der europäischen Robotics Division in Allershausen. Die neue Halle umfasst ein rund 1.600 Quadratmeter großes Lager sowie einen über 2.000 Quadratmeter großen Werkstatt- und Produktionsbereich plus Bürogebäude. Yaskawa baut dort künftig Roboter-Schweißanlagen und kommissioniert kundenspezifische Industrieroboter für europäische Kunden unterschiedlicher Branchen. Zudem bieten rund 1.200 Quadratmeter neue Büroflächen auf drei Stockwerken Platz für Mitarbeiter, die bisher an getrennten Standorten verteilt waren. Die bisherigen Liegenschaften am früheren Standort im Industriegebiet Kammerfeld werden sukzessive geräumt. Der rund acht Millionen Euro teure Erweiterungsbau ist als Energieeffizienz-Haus gemäß dem Standard KfW 55 konzipiert. Zur Ausstattung zählen stromsparende LED-Leuchten und eine besonders energieeffiziente Kühlung der Büroräume. Der Energiebedarf wird zu weiten Teilen aus erneuerbaren Quellen wie Biogas und einer eigenen Photovoltaik-Anlage gedeckt. Roboter für Europa Yaskawa – mit nach eigenen Angaben mehr als 400.000 installierten Einheiten einer der weltweit größten Akteure im Bereich Industrieroboter und darüber hinaus ein international tätiger Anbieter von Antriebs- und Automationstechnik – verfolgt in Europa eine ambitionierte Expansionsstrategie: Ziel ist es, mittelfristig in strategischen Fokusmärkten auch in Europa zu den führenden Herstellern von Industrierobotern zu zählen. „Europa ist in vielen Technologien führend und wir wollen unseren europäischen Kunden gegenüber noch stärker präsent sein, um mit ihnen effiziente und passgenaue Robotiklösungen zu entwickeln“, erklärt dazu Manfred Stern, President und CEO von Yaskawa Europe GmbH. Im Zuge der aktuellen Expansion hat Yaskawa deshalb nicht nur die neuen Flächen in Allershausen errichtet, sondern im Herbst 2017 auch den Grundstein für das erste europäische Roboterwerk des Unternehmens im slowenischen Kocevje gelegt (siehe auch plasticker-News vom 08.11.2017). Ab 2018 sollen dort die ersten Motoman Roboter von Yaskawa aus rein europäischer Fertigung hergestellt werden. „Die neuen Produktions- und Entwicklungskapazitäten ermöglichen nicht zuletzt kürzeste Lieferzeiten für unsere Maschinenbau- und Endkunden sowie für unsere Systemintegratoren, mit denen wir gemeinsam weiter Marktanteile ausbauen werden“, so Bruno Schnekenburger, President der Robotics Division von Yaskawa Europe GmbH, anlässlich der jüngsten Eröffnung. Der Standort Allershausen spielt damit als Europa-Zentrale der Robotics Division eine noch wichtigere internationale Rolle. Die Robotics Division beschäftigt europaweit knapp 1.000 Mitarbeiter. In Allershausen sind es aktuell 326. Weitere Informationen: www.yaskawa.eu.com |
Yaskawa Europe GmbH, Allershausen
» insgesamt 5 News über "Yaskawa" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
KraussMaffei Extrusion: Xinting Ren übernimmt Geschäftsführung
Agoform: Kunststoffverarbeiter steigert Rezyklateinsatz und senkt Materialverbrauch
Mürdter: Spritzgießer beendet Insolvenzverfahren
Polymer Service Merseburg: Kapazitätserweiterung für Langzeitprüfungen an Kunststoffen
PPWR gilt ab heute: Neues EU-Verpackungsrecht startet
„Kollekt“: Forschungsprojekt für recyclingfähige Fahrzeugbeleuchtung gestartet
Meist gelesen, 10 Tage
Polymer-Gruppe: Großbrand zerstört Lagerhalle in Pferdsfeld
PPWR gilt ab heute: Neues EU-Verpackungsrecht startet
Plastics Europe Deutschland: VerpackDG bringt neue Nachweispflichten für Unternehmen
Mürdter: Spritzgießer beendet Insolvenzverfahren
Lanxess: Preiserhöhung für Adipinsäure
Polymer Service Merseburg: Kapazitätserweiterung für Langzeitprüfungen an Kunststoffen
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|