| 22.02.2018, 10:38 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die sehr gute Stimmung in den deutschen Chefetagen hat einen deutlichen Dämpfer erhalten. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 115,4 Punkte gesunken, nach 117,6 im Januar. Die Unternehmer waren weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage, dennoch war der Wert der zweithöchste seit 1991. Dies deutet auf ein Wirtschaftswachstum im ersten Quartal von 0,7 Prozent. Aber die Unternehmer nahmen den optimistischen Ausblick auf die kommenden Monate merklich zurück. Die deutsche Wirtschaft tritt auf die Euphoriebremse. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach dem Rekord im Vormonat deutlich gesunken. Die Unternehmer beurteilten die aktuelle Lage auf sehr hohem Niveau etwas weniger gut. Sie korrigierten auch die Erwartungen nach unten. Die Nachfrage verlor etwas an Schwung. Die Industriefirmen beurteilten auch den Auftragsbestand etwas weniger gut. Sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Die Einschätzungen zur Lage und die Erwartungen wurden in beiden Handelssparten zurückgenommen. Im Einzelhandel fiel der Rückgang stärker aus als im Großhandel. Auch im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex gesunken. Dies war auf deutlich niedrigere Erwartungen zurückzuführen. Die Lage der Baufirmen hat sich hingegen auf ein neues Rekordhoch verbessert. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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