| 14.03.2018, 11:58 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Evonik plant den Bau eines neuen Anlagenkomplexes für den Hochleistungskunststoff Polyamid 12 (PA 12). Der Konzern will damit seine Gesamtkapazität für PA 12 um mehr als 50 Prozent erhöhen. Polyamid 12 wird in attraktiven Wachstumsmärkten, etwa im Automobilbau, für Öl- und Gasleitungen und im 3D-Druck benötigt. Rund 400 Millionen Euro will Evonik nach erfolgreicher Basisplanung in den PA-12-Komplex an seinem größten Standort im Chemiepark Marl in Nordrhein-Westfalen investieren. Neben der dort bereits bestehenden PA-12-Produktion sollen zusätzliche Anlagen für das Polymer und für seine Vorstufen entstehen. Der Anlagenkomplex soll Anfang 2021 in Betrieb gehen. Die Investition soll einen spürbaren Beitrag zur Erreichung des Margenziels von Evonik leisten und dauerhaft einen Cash Flow im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erwirtschaften. Das Projekt soll über vier Jahre im Rahmen des jährlichen Budgets für Wachstumsinvestitionen umgesetzt werden. „Wir planen die größte Investition von Evonik in Deutschland“, sagt Christian Kullmann, Vorstandsvorsitzender von Evonik Industries. „Diese Investition passt perfekt zu unserer Strategie der konsequenten Ausrichtung auf Spezialchemie, denn Polyamid 12 ist als Hochleistungspolymer für spezielle Anwendungen ein wichtiger Teil unseres strategischen Wachstumskerns Smart Materials.“ Deutschland sei ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Industriestandort, fügt Kullmann hinzu: „Wir haben in Marl hervorragend ausgebildetes Fachpersonal und werden mit der Investition rund 150 Arbeitsplätze schaffen. Zudem können wir Synergien zu unserer bestehenden Infrastruktur optimal nutzen. Wir haben damit beste Voraussetzungen, um unsere Spezialitäten in alle Welt zu verkaufen.“ Claus Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung der Evonik Resource Efficiency GmbH sagt: „Der Bedarf an Polyamid 12 wächst stetig und dynamisch. Mit dem geplanten Kapazitätsausbau wollen wir unsere führende Marktposition bei Polyamid 12 stärken. Für unsere weltweiten Kunden bedeutet unser Engagement langfristige Verfügbarkeit und Liefersicherheit für bestehende und zukünftige Anwendungen.“ Aufgrund seiner herausragenden Eigenschaften, hoher Stabilität bei gleichzeitiger Flexibilität sowie hoher Temperaturbeständigkeit und geringem Gewicht, wird der Hochleistungskunststoff in vielen anspruchsvollen Anwendungen als Ersatz für Stahl eingesetzt: im Automobil- und Leichtbau ebenso wie für Öl- und Gasleitungen. Zusätzlich zu dem heutigen Einsatz im Automobilbau sieht sich Evonik auch für zukünftige Hybrid- und Elektrofahrzeuge sehr gut positioniert. Zudem kommt das Material im medizinischen Bereich und im 3D-Druck zum Einsatz. Weitere Informationen: www.evonik.com |
Evonik Industries AG, Essen
» insgesamt 350 News über "Evonik" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Recycario: rLDPE-Regranulat gewinnt an Marktgewicht - Preisvorteil von LDPE-Neuware schwindet
Infinex Group: Ausbau der Führungsstruktur - Erweiterung der Geschäftsleitung
Barnes-Molding-Solutions: Bündelung der Spritzgießkompetenzen unter neuem Namen „Spectrix“
Eko-Punkt: Übernahme der Recycling Dual GmbH von Smurfit Westrock in Planung
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Meist gelesen, 10 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Weiss Kunststoffverarbeitung: Hohe Auslastung und Investitionen im Jubiläumsjahr
Baerlocher: PFAS-freie Verarbeitungshilfen und Additivblends fürs Recycling
JSP: Schaumstoff-Spezialist ordnet Führung in Europa neu
Wittmann: Gruppe bündelt Unternehmensleitung in Doppelspitze
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Meist gelesen, 90 Tage
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|