| 27.04.2018, 06:59 Uhr | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
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Der Simona Konzern meldet das Erreichen der Wachstumsziele im Geschäftsjahr 2017. Dank einer positiven Entwicklung in allen Regionen ist demnach der Umsatz um 7,5 Prozent auf 394,1 Mio. Euro gestiegen. Damit wurde die Prognose von 385-395 Mio. Euro am oberen Ende erreicht. Aufgrund von Währungseffekten ist das EBIT zwar auf 26,5 Mio. EUR (Vorjahr 30,2 Mio. Euro) zurückgegangen. Mit der Ergebnisentwicklung ist das Kunststoff verarbeitende Unternehmen dennoch zufrieden, da operativ Verbesserungen erzielt wurden. Die EBIT-Marge beträgt 6,7 Prozent, nach 8,2 Prozent im Vorjahr. Im ersten Quartal 2018 konnte bei unverändertem Umsatz das Rohergebnis verbessert und eine EBIT-Marge von 8,5 Prozent erzielt werden. „2017 war ein weiteres gutes Jahr für den Simona Konzern. Eine nach wie vor positive Entwicklung in den USA, ein hohes Wachstum in Asien und ein gutes Industriegeschäft in Europa waren die Hauptgründe dafür. In der strategischen Neuausrichtung haben wir den Fokus auf den Ausbau unserer Fertigungstechnologie, die Ausweitung des Materialportfolios und die Positionierung unserer Division Rohre und Formteile gelegt“, so Wolfgang Moyses, Vorsitzender des Vorstandes der Simona AG. In allen Regionen weltweit hat der Simona Konzern im Jahr 2017 zugelegt. In Europa habe Simona dabei von einer guten Geschäftsentwicklung im Produktbereich Halbzeuge profitiert und ein Umsatzwachstum von 4,6 Prozent auf 269,2 Mio. Euro* erzielt. In Deutschland lag der Umsatz mit 101,2 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. In Spanien, Italien und Großbritannien konnten deutliche Umsatzsteigerungen erzielt werden. Osteuropa habe sich durch eine dynamische zweite Jahreshälfte ebenfalls positiv entwickelt. Die Umsatzerlöse in den USA sind um 5,2 Prozent auf 94,7 Mio. Euro* gestiegen. Sehr zufrieden zeigt sich Simona mit der Entwicklung in Asien, der am stärksten wachsenden Region in 2017. Die Umsatzerlöse sind um 56 Prozent gestiegen und betragen 30,2 Mio. Euro*. Beide Produktbereiche Halbzeuge und Fertigteile sowie Rohre und Formteile haben 2017 ein Umsatzwachstum gezeigt. Im Geschäft mit Halbzeugen und Fertigteilen konnte die Marktposition in der chemischen Prozessindustrie ausgebaut werden, was zu einer guten Entwicklung bei Platten und Vollstäben aus PE und PP geführt hat. Auch im Geschäft mit kompakten PVC Platten konnten Zuwächse erzielt werden, insbesondere dank eines dynamischen Aviation-Marktes. Im preisgetriebenen Markt für PVC Schaumplatten konnte das hohe Niveau nicht ganz gehalten werden. Insgesamt hat der Produktbereich Halbzeuge und Fertigteile Umsatzerlöse von 313,8 Mio. Euro (Vorjahr 289,8 Mio. Euro) erzielt. Das entspricht einer Steigerung von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Geschäft mit Rohren und Formteilen ist ebenfalls gewachsen, jedoch unter Plan. Im Markt für industrielle Anwendungen konnten Zuwächse erzielt werden, während das Tiefbau- und Braunkohlegeschäft unter fehlenden Projekten litt. Die Umsatzerlöse im Produktbereich Rohre und Formteile sind um 4,4 Prozent auf 80,3 Mio. Euro (Vorjahr 76,9 Mio. Euro) gestiegen. Mit dem Ergebnis zeigt sich der Simona Konzern zufrieden. Es wurde ein EBIT von 26,5 Mio. Euro (Vorjahr 30,2 Mio. Euro) erzielt. Das liegt innerhalb der Prognose von 25-30 Mio. Euro. „Wir haben operativ weitere Verbesserungen erzielt. Negative Währungseffekte in Höhe von fast sechs Mio. Euro haben vor allem in Europa ein besseres Ergebnis verhindert. In den USA haben wir die gute Profitabilität weiter steigern können. In Asien haben wir operativ ein deutlich positives EBIT erzielt“, so Wolfgang Moyses. Ausblick Für das Jahr 2018 erwartet Simona einen Konzernumsatz von 405-410 Mio. Euro und eine EBIT-Marge von 7-9 Prozent. „Wir wollen das positive Umfeld der Weltwirtschaft für Wachstum nutzen und unsere Profitabilität weiter steigern. Die Ampeln stehen in den meisten unserer bedienten Zielbranchen auf grün, auch wenn die Risiken zunehmen. Eine etwas verhaltene Umsatzentwicklung im ersten Quartal 2018 stützt diese Einschätzung. Mit einer neuen Strategie für das Rohr- und Formteilgeschäft wollen wir den Umsatz in dieser Division steigern und die gute Profitabilität halten. In Asien wollen wir den Schwung aus der positiven Entwicklung des vergangenen Jahres mitnehmen. Wir fokussieren uns hier auf den wachsenden Premiummarkt für sicherheitskritische und umweltrelevante Kunststoffanwendungen. In den USA sehen wir gute Chancen, unsere starke Position im weiter wachsenden Flugzeugmarkt zu verteidigen. Auch das Industriegeschäft bietet noch Potenzial, das wir unter anderem durch den Ausbau unseres Produktportfolios bei Hochleistungskunststoffen heben wollen“, so Moyses. Die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2018 betragen 98,7 Mio. Euro und liegen damit auf dem Niveau des Vorjahres (98,9 Mio. Euro). Bei verbessertem Rohergebnis liegt das EBIT mit 8,4 Mio. Euro ebenfalls auf Vorjahresniveau, trotz eines Währungseffekts von -0,8 Mio. Euro. Die EBIT-Marge beträgt 8,5 Prozent. *nach Sitz der umsatzgenerierenden Geschäftseinheit Weitere Informationen: www.simona.de |
Simona AG, Kirn
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