| 28.05.2018, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die österreichische Starlinger-Gruppe übernimmt die in Chemnitz angesiedelte Geschäftseinheit Barmag Spinnzwirn von Oerlikon. Die Integration der damit verbundenen Technologien für Spinnanlagen für die Herstellung von Bändchen, Monofilamenten, Garnen und Zwirnen sowie für Texturiermaschinen in das bestehende Produktportfolio birgt nach Angaben des Maschinenbauers beträchtliches Potenzial für Synergieeffekte in Service, Technik und Vertrieb. Die als Barmag Spinnzwirn bekannte Einheit des Oerlikon-Segments Manmade Fibers ist spezialisiert auf schlüsselfertige Extrusionsanlagen für die Herstellung von Bändchen und Monofilamenten wie etwa Kunstrasen, Erntebindegarn, Teppichgrundgewebe oder Geotextilien, auf Hochgeschwindigkeitswickler und Präzisionsspulautomaten für textile und technische Garne und Zwirne sowie auf Texturiermaschinen. Das ist ein Tätigkeitsfeld, das die Aktivitäten des neuen Eigentümers optimal ergänzt: Die Starlinger & Co. GmbH gilt als ein weltweit führender Anbieter von Maschinen und kompletten Anlagen zur Erzeugung gewebter Kunststoffsäcke sowie von Anlagen für das Recyceln und Veredeln einer Vielzahl von Kunststoffen und von rPET-Extrusionsanlagen für Tiefziehfolien. Zum Firmenverbund der Starlinger-Gruppe gehört auch die Georg Sahm GmbH & Co. KG in Eschwege - ein Spultechnik-Spezialist und Technologieanbieter für Hochleistungsfasern, Karbonfasern sowie geschnittene Folienbänder für den Convertingbereich. „Die Übernahme der Barmag Spinnzwirn bedeutet, dass wir unser Sortiment erweitern und noch individuellere Lösungen für Hersteller technischer Textilien anbieten können“, erläutert Angelika Huemer, geschäftsführende Gesellschafterin von Starlinger. „Synergieeffekte und Vorteile für unsere Kunden erwarten wir nicht nur im Hinblick auf die Technologie, sondern auch durch unser gut ausgebautes Verkaufs- und Service-Netzwerk.“ Georg Stausberg, CEO des Oerlikon-Segments Manmade Fibers: „Wir sind der Überzeugung, dass die Barmag Spinnzwirn durch einen breiteren Marktzugang und durch mehr Synergien unter dem neuen Besitzer besser weiterentwickelt werden kann, als es mittel- und langfristig in unserem Segmentumfeld möglich wäre.“ Der Standort Chemnitz wird nun Teil der familiengeführten Starlinger-Gruppe. Die finale Übertragung soll Ende des dritten Quartals dieses Jahres erfolgen; die ersten gemeinsamen Lösungen sollen auf der Textilmaschinen-Messe ITMA 2019 in Barcelona und der K 2019 in Düsseldorf vorgestellt werden. Weitere Informationen: www.starlinger.com, www.oerlikon.com |
Starlinger & Co. GmbH, Wien, Österreich
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