| 13.12.2018, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der britische Verpackungsmittelkonzern DS Smith plant den Verkauf seiner Kunststoffsparte. Das geht aus dem letzte Woche veröffentlichten Geschäftsbericht für die am 31. Oktober zu Ende gegangene erste Hälfte des Geschäftsjahrs 2018/19 hervor. Darin wird die Kunststoffsparte bereits als aufgegebener Geschäftsbereich (Discontinued Operation) bilanziert. Zudem heißt es in dem Halbjahresbericht: "Nach einer ersten Analyse der Kunststoffsparte betrachtet der Verwaltungsrat diesen Geschäftsbereich als attraktiven Vermögenswert mit guten Wachstumsperspektiven. Wir prüfen nun Varianten für einen möglichen Verkauf dieser Sparte." Die Kunststoffsparte von DS Smith umfasst Kapazitäten für die Produktion von flexiblen und festen Verpackungsmitteln, Dosier- und Verschlusslösungen sowie Schaumstoffteilen. Dabei gehört das Unternehmen nach eigenen Angaben bei sogenannten Bag-in-Box-Behältern (Marke: Rapak) und Kunststoffgetränkekästen (Marken: Stackabox, Bos2Keep, Beaulex) zu den führenden Anbietern. DS Smith Plastics vereint insgesamt 26 Produktionsstandorte weltweit und erzielte in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2018/19 einen operativen Gewinn von 14 Mio. GBP (16 Mio. Euro) aus 182 Mio. GBP (202 Mio. Euro) Umsatz. Im Geschäftsjahr 2017/18 setzte die Kunststoffsparte von DS Smith 346 Mio. GBP (384 Mio. Euro) um, das entsprach etwa sechs Prozent des Gesamtumsatzes des Konzerns. Laut aktuellen Medienberichten wird DS Smith Plastics an den Kapitalmärkten mit etwa 500 Mio. GBP (555 Mio. Euro) bewertet. Der in London ansässige Konzern DS Smith umfasst neben der Kunststoffsparte auch die Sparten Papierproduktion, Papierverpackungen und Recycling. Weitere Informationen: www.dssmith.com |
DS Smith Plc, London, Großbritannien
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