| 09.01.2019, 12:29 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die österreichische Vöslauer Mineralwasser AG bietet seit Kurzem eine 0,5 Liter-PET-Flasche an, die zu 100 Prozent aus rePET besteht. Als nach eigenen Angaben erstem österreichischen Unternehmen ist es demnach gelungen, eine PET Flasche zu entwickeln, die vollständig aus Recyclat besteht – und das bei geringst möglichem Materialeinsatz. Bis 2025 will das österreichische Familienunternehmen sukzessive alle PET-Flaschen auf 100 Prozent rePET umstellen. „Das Thema Recycling beschäftigt uns nicht erst seit gestern, sondern schon seit langer Zeit. Auch als das öffentliche Interesse dafür praktisch noch nicht vorhanden war“, erklärt Geschäftsführerin Birgit Aichinger. Während in vielen Ländern erst die EU-Kunststoffstrategie ein Umdenken und Handeln bewirke, habe man bei Vöslauer bereits vor etwa 15 Jahren damit begonnen, sich mit Recycling und dem verantwortungsvollen Umgang mit dem wertvollen Rohstoff Kunststoff intensiv auseinanderzusetzen. „Seither lautet unser Anspruch, immer besser zu werden, also die Produkte, die Flaschen, die Verpackungen von der Etikette bis zur Trayfolie – immer weiter zu verbessern“, so Aichinger. Dabei spielt demzufolge neben dem Recyclinganteil (insbesondere der rePET-Anteil) auch ein reduzierter Materialeinsatz eine wichtige Rolle. Beitrag zur EU Kunststoffstrategie und Kreislaufwirtschaft Bereits im August hat Vöslauer als erstes Unternehmen von österreichischer Seite einen konkreten Beitrag zur EU-Kunststoffstrategie geleistet. Mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung, die bei der EU gemeldet wurde, verspricht Vöslauer einen noch höheren Einsatz von Recycling-Material in der Flaschenproduktion. Das bedeutet in konkreten Zahlen eine Steigerung des Einsatzes von aktuell 3.300 Tonnen rePET auf 5.500 Tonnen rePET bis zum Jahr 2025. Weitere Informationen: www.voeslauer.com |
Vöslauer Mineralwasser AG, Bad Vöslau, Österreich
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