| 24.01.2019, 15:44 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Hybrider Leichtbau in der Traumachirurgie: Das von Moll Engineering für Stryker hergestellte Zielinstrument für die Marknagelimplantation ermöglicht eine exakte und sichere Verschraubung am gebrochenen Oberschenkelknochen. Durch die Verwendung von kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK) wird eine einfache Handhabung des Systems erreicht. Die Röntgentransparenz ermöglicht während der Operation eine Kontrolle der exakten Position. Auch die klinischen Anforderungen an das Heißdampfsterilisieren und die Biokompatibilität werden erfüllt. Überall, wo es auf besonders hohe Abriebfestigkeiten, Härte oder sehr enge Toleranzen ankommt, wird Edelstahl verwendet – (Bild: Moll Engineering). Zur Akquisition gehört die Übernahme des Fertigungsbetriebes Wenglon GmbH, der die Produkte im Auftrag von Moll in Dobra bei Stettin herstellt. Das Engineering und der Vertrieb sind dem Standort Lübeck zugeordnet. Insgesamt sind 70 Mitarbeiter für Moll und Wenglon tätig. Technische Lösungen aus einer Hand „Wir freuen uns über den Neuzugang, der ein attraktives Technologiespektrum in die Unternehmensgruppe einbringt“, sagt Dr. Roland Reber, Geschäftsführer bei Ensinger. „Die Kombination von kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen und Metallen ist die ideale Lösung für viele medizinische Anwendungsgebiete, insbesondere in der Orthopädie und Unfallchirurgie.“ Ensinger entwickelt für die MT-Branche bereits Kunststoffcompounds, bietet Halbzeuge aus Kohlefaser-Compositematerial an und stellt im Spritzgussverfahren oder durch Zerspanung verschiedene Fertigteile her, beispielsweise biokompatible Testimplantate und sterilisierbare Aufbewahrungsbehälter. Darüber hinaus entwickelt eine Tochtergesellschaft neue Technologien zur Verarbeitung von thermoplastischen Faserverbundwerkstoffen. Die unterschiedlichen Verfahrenstechniken eröffnen den Kunden vielfältige Auswahlwahlmöglichkeiten, um Produkte entlang der Wertschöpfungskette gemeinsam mit Ensinger zu entwickeln und zu fertigen. Lübeck bleibt Hauptsitz von Moll Engineering Das expandierende, aber bisher vorwiegend regional aufgestellte Unternehmen Moll Engineering soll durch die Integration in die Ensinger Gruppe zukünftig einen besseren Zugang zu den globalen Märkten erhalten. „Die breite Plattform bietet der Firma und meinen Mitarbeitern gute Zukunftsperspektiven“, freut sich Stefan Moll, der auch in Zukunft die Geschäfte des von ihm im Jahr 1996 mitgegründeten Unternehmens führen wird. Bei den Standorten bleibt die Kontinuität ebenfalls gewahrt: Lübeck soll Hauptsitz von Moll bleiben, und für die Fertigung in Dobra sind weitere Investitionen geplant. Weitere Informationen: www.ensingerplastics.com, www.moll-engineering.de |
Ensinger GmbH, Nufringen
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