| 11.03.2019, 15:55 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Automobilzulieferer und Kunststoffverarbeiter KDK Automotive plant eine Erweiterung seines Werks im westböhmischen Tachov. Laut dem bei den Umweltbehörden eingereichten Antrag ist der Bau einer neuen Produktions- und Lagerhalle mit rund 10.000 Quadratmetern Fläche geplant, in der 41 Spritzgießmaschinen installiert werden sollen, womit sich die Anzahl gegenüber der bisherigen Ausstattung verdoppelt. In der neuen Halle sollen jährlich 3.650 Tonnen Kunststoffgranulat verarbeitet werden, wodurch die Gesamtkapazität auf 9.000 Tonnen steigt. Das Projekt ersetzt ein zuvor an diesem Standort bereits genehmigtes Vorhaben zum Bau einer Montagehalle. Den aktuellen Plänen zufolge sind nun knapp 2.000 Quadratmeter für Montagetätigkeiten vorgesehen, je 3.900 Quadratmeter für die Spritzgussproduktion und das Lager und 250 Quadratmeter für Büro- und Sozialräume. Derzeit sind in dem Werk 340 Mitarbeiter im Dreischichtsystem beschäftigt, davon 160 in der ersten Schicht. Infolge der Erweiterung kommen 130 neue Arbeitsplätze hinzu. KDK rechnet mit dem Baubeginn 2020 und der Fertigstellung etwa 2022. KDK Automotive stellt diverse Kunststoffteile für die Fahrzeug-Innenausstattung her, darunter Getränkehalter, Gurthöhenversteller, Dachrahmenhaltegriffe, Aschenbecher, Ablagefächer, Mittelkonsolensysteme, Kofferraumverkleidungen, Einstiegsleisten und Säulenverkleidungen. Hinzu kommen lackierte Dekorelemente, Hochglanzdekore sowie im IML- und IMD-Verfahren hergestellte Dekore. Weitere Informationen: www.kdkautomotive.com Quelle: nov-ost.info |
KDK Automotive, Tachov, Tschechien
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