| 08.06.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Zusammen mit den Partnern Werkzeugbau Hofmann, Lichtenfels, und PMEfluidtec (www.pme-fluidtec.de), entwickelte Decoma in nur 6 Monaten eine Dachreling – hergestellt in WIT (Wasserinjektionstechnik). Das Bauteil weist bei einer Länge von knapp 2 m ein Gewicht von netto 1.500 g auf. Ziel war es, die üblichen Verfahren, wie Druckguss in Aluminium oder Stahl, GIT-Relings oder die Kombination von Extrusionsteilen mit Formstücken in Preis und Funktion zu übertreffen. Das fertige Teil überzeugt durch Wandstärkenkonstanz, reduzierte Zykluszeit und bestand alle notwendigen Crashtests. Erstmals wurde eine komplette Dachreling im Spritzgießprozess hergestellt. Decoma setzt auf den Ersatz von Metall oder Extrusionsteilen durch glasfaserverstärktes Polyamid (PA 50GF). Dachrelings sind gestylte Unauffälligkeiten: Entweder werden die aktuellen Teile relativ teuer in Druckguss hergestellt oder sie sind wahre Puzzles aus Extrusionsteilen. Für diesen neuen Ansatz wurde die Dachreling des VW Passats als Studienobjekt ausgesucht. Die Entwicklungsphase des Teils in WIT (Wasserinjektionstechnik) schloss Decoma nun erfolgreich ab. Der neue Ansatz dürfte die Auto-Designer interessieren: Hohe Geometriefreiheit und Optionen wie Antennen-, Spoiler- oder Beleuchtungskörperintegration sind möglich. Decoma steigt nun aktiv in die Vermarktungsphase ein. Das Kerngeschäft der PME fluidtec ist die Entwicklung, Prozessunterstützung und Herstellung von Komponenten und Anlagen für das fluidunterstützte Spritzgießen mittels Innendrucktechnik. In der Wasserinjektionstechnik (WIT) wird Wasser als Medium eingesetzt, in der Gasinjektionstechnik (GIT) überwiegend Stickstoff (N2). Bild: Dachreling – ein Bauteil mit Herausforderungen: Lange Fließwege und die Beherrschung der Wandstärke sprechen für das WIT-Verfahren |
PME fluidtec GmbH, Kappel-Grafenhausen
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