| 09.07.2019, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der thailändische Kunststoffproduzent HMC Polymers plant an seinem Standort in Map Ta Phut die Errichtung einer weiteren Polypropylen-Anlage. Laut Pressemitteilung soll der insgesamt vierte PP-Komplex des Unternehmens über eine Kapazität von bis zu 250.000 Tonnen im Jahr verfügen. Damit würden die Gesamtkapazitäten von HMC Polymers an dem Standort in der südöstlich von Bangkok gelegenen Provinz Rayong auf mehr als 1 Mio. Tonnen PP im Jahr steigen. In der neuen PP-Anlage soll das Verfahren Spherizone des an HMC beteiligten US-Konzerns LyondellBasell zur Anwendung kommen. Mit der Inbetriebnahme des Komplexes wird in der ersten Jahreshälfte 2022 gerechnet. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen wurden keine Angaben gemacht. Mit dem Bau der neuen Anlage reagiert HMC auf die weiter steigende Nachfrage nach Kunststoffen in der Region, zugleich soll die Position des Unternehmens als führender PP-Produzent in Südostasien gestärkt werden. HMC-Chef Martyn Tickner erklärte: "Wir glauben, dass auf unseren Schlüsselmärkten in Südost- und Nordostasien, Japan, Indien und Australien die Nachfrage nach höherwertigeren Produkten weiter zunehmen wird. HMC verfügt über ausgezeichnete Voraussetzungen, um auf diese steigenden Anforderungen zu reagieren. Mit der Unterstützung der Partner unseres JV werden wir auch künftig unser diversifiziertes Angebot weiter ausbauen und eine nachhaltige Wertsteigerung erreichen können. Die neue Anlage wird dabei auch die weitere Unterstützung des Wachstums unserer langjährigen und loyalen Kunden in Thailand sicherstellen." Größter Gesellschafter von HMC Polymers ist mit 41 Prozent der Anteile der thailändische Chemiekonzern PTT Global Chemical, LyondellBasell ist mit 29 Prozent beteiligt, die übrigen 30 Prozent werden von verschiedenen Investoren aus Thailand kontrolliert. Im Geschäftsjahr 2018 setzte das Unternehmen rund 31 Mrd. THB (893 Mio. Euro) um. Weitere Informationen: |
HMC Polymers, Thailand
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