| 12.07.2019, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der saudi-arabische Ölkonzern Saudi Aramco plant im Rahmen eines größeren Expansionsprogramms seiner südkoreanischen Tochter S-Oil die Entwicklung eines neuen Petrochemiekomplexes. Wie Saudi Aramco mitteilte, unterzeichneten beide Konzerne dieser Tage eine Absichtserklärung für das Projekt. Demnach sollen insgesamt rund 6 Mrd. USD in die Errichtung eines Steamcrackers für die Gewinnung von Ethylen und anderen Basischemikalien aus Rohbenzin (Naphtha) und Raffineriegasen sowie in weitere Verarbeitungsanlagen in Südkorea investiert werden. Vorgesehen ist dabei auch der Einsatz eines von Saudi Aramco entwickelten Thermal-Crude-to-Chemicals-Verfahrens. Mit der Fertigstellung des neuen Komplexes wird 2024 gerechnet. Laut früheren Angaben von S-Oil sollen die neuen Anlagen an einem Standort in der Nähe der Raffinerie des Konzerns bei Ulsan an der Südostküste Koreas entstehen. Geplant sind dort ein Steamcracker mit einer Jahreskapazität von bis zu 1,5 Mio. Tonnen Ethylen und 500.000 Tonnen Propylen sowie Anlagen zur Produktion von Polyethylen und Polypropylen. Für Saudi Aramco ist die Vereinbarung mit S-Oil der aktuellen Aussendung zufolge ein Teil der Pläne zum weiteren Ausbau der weltweiten Präsenz im Bereich Petrochemie. Die Saudis sind seit 1991 an S-Oil beteiligt und kontrollieren mittlerweile über die Aramco Overseas Company die Mehrheitsanteile des südkoreanischen Konzerns. Weitere Informationen: www.aramco.com, www.s-oil.com |
Saudi Aramco + S-Oil, Saudi-Arabien + Südkorea
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