| 30.08.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Hekuma präsentiert auf der K 2019 das neue Konzept "HEKUtip" zur Herstellung von Pipettenspitzen, das Geschwindigkeit, Qualität und Flexibilität miteinander vereinen und deutliche Produktivitätsvorteile schaffen soll. Der Entnahmegreifer des Linearroboters ist den Angaben zufolge beispielsweise in der Lage, die Pipettenspitzen mit einer Kavitätenanzahl von 16 bis 128 innerhalb von 0,6 Sekunden aus dem Spritzgießwerkzeug zu entnehmen. Zykluszeiten von lediglich 4 - 4,55 Sekunden sollen dadurch möglich sein. Zeitersparnis entstehe auch durch Parallelisierung und Synchronisierung der einzelnen Arbeitsabläufe. Die servomotorischen Handlingsachsen realisieren schnelle und produktschonende Umsetz- und Transfervorgänge bei hoher reproduzierbarer Positioniergenauigkeit. Dies erleichtere auch die Qualifizierbarkeit der Automation. Darüber hinaus seien durch einfache Einstellmöglichkeiten, welche durch den Bediener am Terminal vorgenommen werden können, schnelle Formatwechsel möglich. Mechanische Formatteile seien auf ein Minimum begrenzt und in der Regel auf produktberührende Bauteile beschränkt. Eine entscheidende Rolle für die Qualität spielt laut Hekuma die „on-the-fly“ Kamera-Prüfung. Die Pipettenspitzen werden hier 100 Prozent berührungslos an der Spitze auf Anwesenheit, Innen- und Außendurchmesser, waagrechter und senkrechter Spritzgrat, Spritzhaut und Kantenausspritzung geprüft. Dabei sollen lediglich 1,25 Sekunden benötigt werden, um 24 Pipettenspitzen zu prüfen. Die inspizierten Schlechtteile werden vollautomatisch entsorgt und durch Gutteile ersetzt. Die minimale Austauschrate betrage hier acht Prozent, ohne dabei Auswirkungen auf die Zykluszeit zu haben. Neben der Pipettenspitzen werden im weiteren Handling auch die befüllten Racks auf Vollständigkeit und Anwesenheit kontrolliert. Das HEKUtip-System bietet beim Einsetzen der Spitzen in das Rack die Wahl zwischen einer untermischten oder einer kavitätenreinen Ablage. Bei zweiterer Option, in der die Pipettenspitzen einer Kavität eins zu eins in das Rack überführt werden, gäbe es ein Minimum an Qualitätssicherung durch bessere Nachverfolgbarkeit, falls keine Kameraprüfung gewünscht ist. Die modulare Konstruktion der Anlage biete ein hohes Maß an Flexibilität, so dass die Anlage variabel je nach Kundenanforderung modifizierbar sei. So kann der Kunde die für ihn geeignete Kavitätenanzahl wählen, sich zwischen einer 100 Prozent-Kameraprüfung oder einer stichprobenartigen Kontrolle entscheiden, die Racks optional etikettieren, beschriften und weiter verpacken, stapeln, einschweißen oder banderolieren lassen. Er hat zusätzlich die Möglichkeit, den Prozess der Filtervereinzelung, -zuführung und -montage in die Automation aufnehmen oder eine Chargenverfolgung durchführen zu lassen. So besitzt die Anlage das Spektrum, vom Stand-Alone-Betrieb bis hin zur vollautomatisierten Produktionslinie ausgebaut zu werden, je nach Wunsch und Budget des Kunden. Auf der K 2019 wird Hekuma die Anlage live in Zusammenarbeit mit Sumitomo (SHI) Demag vorstellen. K 2019, 16.-23.10.2019, Düsseldorf, Halle 15, Stand B60 Weitere Informationen: hekuma.com |
Hekuma GmbH, Hallbergmoos
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