| 14.06.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller (GADV, www.kunststoffverpackungen.de) kann auf ein erfreuliches Jahr 2006 zurück blicken. Die Produktion von Packmitteln ist im vergangenen Jahr erneut kräftig gestiegen. Die mengenmäßige Produktion legte um fünf Prozent auf 17,6 Millionen Tonnen zu. Der Wert lag mit 27,6 Milliarden Euro sogar um knapp neun Prozent höher als im Vorjahr. In den einzelnen Packstoffsegmenten fiel die Entwicklung im vergangenen Jahr recht unterschiedlich aus. Gemessen am Wert verzeichneten die Verpackungen aus Metall (Aluminium und Blech) mit elf Prozent plus den höchsten Zuwachs. Bei Kunststoffverpackungen lag das Plus bei zehn und bei Papier/Pappe/Karton bei rund sechs Prozent. Auch die Glasverpackungen konnten mit einem Anstieg von knapp fünf Prozent wieder auf den Wachstumspfad zurück kehren. Während sich die Produktion 2006 insgesamt gesehen erfreulich entwickelte, hatten die Verpackungshersteller zugleich mit steigenden Rohstoff-, Energie- und Transportpreisen zu kämpfen. Mit 8,3 Millionen Tonnen repräsentiert Papier/Pappe/Karton mengenmäßig die größte Packmittelfraktion. Mit einem Produktionswert von rund 12 Milliarden Euro (3.807.000 t in 2006) und damit rund 44 Prozent des Marktvolumens liegen jedoch die Kunststoffverpackungen wertmäßig deutlich an der Spitze. Für die Zukunft rechnet der GADV mit einer weiterhin wachsenden Produktion und ist auch für das Interpack-Jahr 2008 optimistisch. Über GADV Der GADV ist die Arbeitsgemeinschaft der Branchenverbände der Hersteller von Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe, Kunststoff, Glas, Metall und Aluminium. Mit rund 900 Mitgliedsunternehmen repräsentieren die Trägerverbände des GADV mehr als 80 Prozent des Produktionswertes der deutschen Packmittelindustrie. Der GADV ist das Sprachrohr der deutschen Verpackungsindustrie insbesondere zu materialübergreifenden, wirtschaftspolitischen und fachlichen Fragen. |
Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller, Bad Homburg
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