| 09.09.2019, 08:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der mexikanische Kunststoffkonzern Mexichem firmiert ab sofort unter dem neuen Namen Orbia Advance Corporation. Laut einer Pressemitteilung vom 4. September erteilten die Aktionäre des Konzerns am 26. August ihre Zustimmung zu der Umbenennung. An der Börse BMV in Mexiko-Stadt wechselt Orbia zugleich mit der neuen ISIN MX01OR010004 vom Segment "Materials" in den Bereich "Industrial". Die Umbenennung spiegelt nach Angaben von Orbia die Umstrukturierung des Konzerns zu einer global ausgerichteten Unternehmensgruppe wider. Orbia hat ihren Sitz in Tlalnepantla im Bundesstaat México und gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit größten Herstellern von Rohrsystemen aus Kunststoff. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Produktion und Verarbeitung von PVC. In den vergangenen Jahren ist der Konzern vor allem durch Übernahmen stark gewachsen. Der größte Deal war dabei die Übernahme der israelischen Netafim, eines weltweit führenden Herstellers von Systemen zur Tropfbewässerung, für rund 1,9 Mrd. USD. Zum Portfolio von Orbia gehören darüber hinaus auch die internationalen Marken Wavin, Koura, Dura-Line, Vestolit, Alphagary, Amanco, Pavco und Plastigama. Zudem ist der Konzern u.a. in den Bereichen Chloralkali-Elektrolyse und Fluorchemikalien aktiv und betreibt im Rahmen eines Joint Ventures mit der US-amerikanischen Occidental Chemical Corp. (OxyChem) einen Ethylen-Cracker (550.000 t/a) im texanischen Ingleside. Für die erste Hälfte des Geschäftsjahrs 2019 berichtet Orbia ein EBITDA von 753 Mio. USD, einen operativen Gewinn von 543 Mio. USD und einen Nettogewinn von 241 Mio. USD aus Umsätzen in Höhe von 3,605 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.orbia.com |
Orbia, Tlalnepantla, Bundesstaat México, Mexico
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