| 15.11.2019, 08:30 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Henkel verlängert die Zusammenarbeit mit dem Sozialunternehmen Plastic Bank um weitere fünf Jahre. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, besteht die Partnerschaft seit 2017 und wird nun ausgebaut (siehe auch plasticker-News vom 16.11.2017): Henkel wird demnach Projekte in Haiti, Indonesien und auf den Philippinen sowie den Bau von mehr als 400 Plastic Bank-Sammelstellen in Ägypten unterstützen. Allein im Jahr 2020 will das Unternehmen mehr als 600 Tonnen des recycelten Materials – sogenanntes „Social Plastic“ – in seinen Verpackungen einsetzen. In diesem Jahr hat Henkel den weiteren Angaben zufolge Kosmetikprodukte und Wasch- und Reinigungsmittel auf den Markt gebracht, deren Verpackungen aus bis zu 50 Prozent „Social Plastic“ bestehen. Insgesamt hat das Unternehmen demnach mehr als 200 Tonnen „Social Plastic“ verarbeitet. Das wurde auch extern ausgezeichnet, z.B. mit dem „Best Practice“-Nachhaltigkeitspreis von Packaging Europe und dem „Sustainable Beauty Award“ von Ecovia in der Kategorie „Sustainable Packaging“. Aufbau einer Sammel-Infrastruktur in Ägypten Bei der Partnerschaft, die von den Henkel-Unternehmensbereichen Beauty Care und Laundry & Home Care getragen wird, geht es um zwei Aspekte: „Social Plastic“ in den eigenen Produktverpackungen einzusetzen und die globale Präsenz der Plastic Bank auszuweiten – um so zu vermeiden, dass Plastikmüll in Ozeanen oder Gewässern landet, und gleichzeitig Chancen für Menschen in Armut zu bieten. Gemeinsam soll die Verfügbarkeit von „Social Plastic“ als Ressource für die Herstellung von Verpackungen erhöht werden. Durch den Aufbau einer Sammel-Infrastruktur in Ägypten mit rund 400 Sammelstationen werden zusätzliche Kapazitäten von bis zu 5.000 Tonnen pro Jahr geschaffen. Das entspricht einer Milliarde Flaschen über den Zeitraum von fünf Jahren. Ganzheitlicher Ansatz zur Bewältigung des Plastikmüll-Problems „Plastic Bank schafft eine Wertschöpfungskette, die zu einer besseren Welt beiträgt. Unsere Partnerschaft mit Henkel ist ein gutes Beispiel dafür, was wir gemeinsam erreichen können. Wir freuen uns über die erweiterte Zusammenarbeit“, sagt David Katz, CEO von Plastic Bank. „Gemeinsam können wir einen echten Mehrwert schaffen, indem wir das Abfallproblem ganzheitlich angehen und gleichzeitig bedürftigen Menschen helfen.“ „Die Zusammenarbeit mit Plastic Bank unterstützt uns bei der Umsetzung unserer Strategie, mehr recycelten Kunststoff in unseren Verpackungen einzusetzen. Gleichzeitig tragen wir zu einem stabilen Einkommen der lokalen Bevölkerung bei“, sagt Jens-Martin Schwärzler, Vorstandsmitglied von Henkel und verantwortlich für den Bereich Beauty Care. „Auch für Verbraucher spielt Umweltbewusstsein eine zunehmend wichtige Rolle.“ Weitere Informationen: www.henkel.de, plasticbank.org |
Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf
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