| 18.12.2019, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der indonesische Petrochemiekonzern Chandra Asri Petrochemical (CAP) hat Anfang Dezember einen neuen Polyethylen-Komplex an seinem Standort Cilegon auf der Insel Java in Betrieb genommen. Laut Pressemitteilung von CAP verfügen die neuen Anlagen über Kapazitäten für die Produktion von jährlich insgesamt rund 400.000 Tonnen Polyethylen (PE). Damit erhöhen sich die Gesamtkapazitäten des Konzerns für die PE-Produktion auf nunmehr 736.000 Tonnen im Jahr. Die Investitionen von CAP in die Errichtung des neuen Komplexes werden in indonesischen Medien mit etwa 380 Mio. USD beziffert. Früheren Meldungen zufolge wird CAP die neuen Anlagen für die Produktion von linearem Polyethylen niederer Dichte (LLDPE), metallocenkatalysiertem LLDPE und Polyethylen hoher Dichte (HDPE) nutzen. Zur Anwendung kommt dabei das von der zum US-amerikanischen Dow-Konzern gehörenden Univation Technologies lizenzierte Unipol-Verfahren. Mit der Projektierung und Errichtung des neuen PE-Komplexes war auf der Grundlage eines EPC-Vertrags (Engineering, Procurement, Construction) die japanische Toyo Engineering Group beauftragt, wobei Teilaufträge von indonesischen und südkoreanischen Tochtergesellschaften übernommen wurden. In Kürze plant CAP am Standort Cilegon auch die Inbetriebnahme neuer Anlagen zur Produktion von Polypropylen (PP). Dadurch sollen sich die Gesamtkapazitäten des Konzerns um 110.000 Tonnen auf 590.000 Tonnen PP im Jahr erhöhen. Die von der indonesischen Holding Barito Pacific kontrollierte Chandra Asri Petrochemical gilt als das größte Petrochemieunternehmen Indonesiens und produziert vor allem Olefine und Polyolefine. Für die erste Hälfte des Geschäftsjahrs 2019 berichtet der Konzern einen Nettogewinn von 33 Mio. USD aus Umsätzen in Höhe von 1,054 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.chandra-asri.com |
Chandra Asri Petrochemical, Cilegon, Insel Java, Indonesien
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