| 24.01.2020, 10:26 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Am 10. Januar verstarb im Alter von 91 Jahren Werner Thieme, Firmengründer und langjähriger geschäftsführender Gesellschafter der Thieme GmbH & Co. KG aus Teningen. Das von ihm im Jahr 1960 gegründete Unternehmen gilt heute als international führend in den Bereichen Druckmaschinenbau und Kunststofftechnik. Der am 2. März 1928 in Teningen bei Freiburg geborene Werner Thieme begann seine Unternehmerkarriere in der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders. Mit verschiedenen Ausbildungen – Maschinenschlosser, technischer Zeichner und Großhandelskaufmann – im Gepäck machte er sich 1957 zunächst als Mitbegründer des Emmendinger Maschinenbaus und 1960 dann alleine mit der Thieme Maschinenfabrik GbR selbstständig. Damals produzierte er unterschiedliche Maschinenteile im Lohnauftrag. Fünf Jahre später folgte eine zweite Firmengründung, die der Kunststoffe Werner Thieme OHG. Ab 1976 verlegte sich Werner Thieme auf den Bau von Siebdruckmaschinen und erfüllte sich damit seinen Traum von einem eigenen Produkt. Seit 1993 sind die Maschinen- und die Kunststofffabrik unter einem Dach, der Thieme GmbH & Co. KG, vereint, die sich mit ihren beiden Geschäftsbereichen Drucksysteme und Polyurethan in den jeweiligen Märkten etabliert hat. Dabei hielt Werner Thieme dem Gründungsort Teningen stets die Treue: Am Stammsitz in den Teninger Gewerbegebieten Rohrlache und Breitigen und in den ausländischen Niederlassungen zusammengenommen beschäftigt das Unternehmen heute rund 350 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen konsolidierten Gesamtumsatz von 55 Millionen Euro. Erfolgreicher Generationswechsel Aus der aktiven Geschäftsführung hatte sich Werner Thieme schon vor längerer Zeit zurückgezogen und seinem Sohn Frank Thieme das Zepter überlassen, der seit 2004 Hauptgesellschafter und alleiniger Inhaber der Thieme GmbH & Co. KG ist. Weitere Informationen: www.thieme-products.com |
Thieme GmbH & Co. KG, Teningen
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