| 25.02.2020, 15:53 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Nürnberger Autozulieferer und Kabelspezialist Leoni AG hat am 24. Februar 2020 vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 vorgelegt. Darin bestätigen sich weitgehend die düsteren Prognosen des Unternehmens. Der Umsatz fiel um rund 300 Mio. Euro von 5,1 Mrd. Euro in 2018 auf 4,8 Mrd. Euro (Prognose: Umsatz moderat unter Vorjahr). Das EBIT vor Sondereffekten sowie vor "Value 21"-Kosten (internes Sparprogramm) erfüllt mit -66 Mio. Euro (2018: 157 Mio. Euro) ebenfalls die Prognose (bis zu mittlerer zweistelliger negativer Mio. Euro Betrag). Der Cash-Flow lag mit -308 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahr (2018: -140 Mio. Euro), jedoch nicht ganz so schlecht wie prognostiziert (innerhalb einer Bandbreite um das Niveau des ersten Halbjahres von -385 Mio. Euro plus/minus eines niedrigen zweistelligen Mio. Euro Betrags). Der Vorstand habe aufgrund aktueller Erkenntnisse zu einem Kundenprojekt entschieden, dass eine Rückstellung für Drohverluste in Höhe von rund 80 Mio. Euro erforderlich sei. Es handle sich um ein Großprojekt im Geschäftsbereich Wiring Systems, mit Angebotsphase Ende 2016. Die Bildung dieser Drohverlustrückstellung belastet das Ergebnis des vierten Quartals 2019. In der Folge können Verluste im Laufe des Jahres 2021 und danach über einen mehrjährigen Zeitraum liquiditätswirksam werden. Zusätzlich belasteten nicht liquiditätswirksame Abwertungen von Anlagevermögen in Höhe von 20 Mio. Euro das Segment-Ergebnis des Bereichs Wire & Cable Solutions. Das vorläufige berichtete Konzernjahresergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei damit durch Sondereffekte, sowie durch "Value 21"-Kosten in Höhe von insgesamt 318 Mio. Euro (per Ende Q3 173 Mio. Euro) belastet und beträgt insgesamt -384 Mio. Euro (Geschäftsjahr 2018: 144 Mio. Euro). Die verfügbare Liquidität belief sich Ende 2019 auf 624 Mio. Euro (per Ende Q3 2019: 583 Mio. Euro; 2018: 1.001 Mio. Euro). Weitere Informationen: www.leoni.com |
Leoni AG, Nürnberg
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