| 14.04.2020, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das niederländische Spezialchemieunternehmen Nouryon übernimmt die Metallalkyl-Sparte des südafrikanischen Chemiekonzerns Sasol. Darüber informierte Nouryon kürzlich in einer Pressemitteilung. Der Abschluss der Transaktion ist demnach bis Mitte dieses Jahres geplant. Zum finanziellen Volumen und zu weiteren Einzelheiten des Deals wurden keine Angaben gemacht. Nouryon übernimmt von Sasol vor allem die Produktion von Triethylaluminium (TEA), das als wichtiger Katalysator bei der Herstellung von Polyolen wie Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE) Verwendung findet. Der Aussendung zufolge soll dabei ein Teil der entsprechenden Kapazitäten an den Nouryon-Standort im niederländischen Rotterdam verlegt werden. Nouryon-Manager Johan Landfors erklärte: "Unser Ziel ist es, unsere Führungsposition bei Katalysatoren für die weltweite Kunststoffindustrie zu stärken. Diese Übernahme ermöglicht uns den nächsten Schritt auf diesem Weg. Mit den zusätzlichen Kapazitäten können wir unsere bestehenden und die neuen Kunden in der Kunststoffindustrie besser bedienen." Nouryon hatte sich im Bereich Metallalkyle zuletzt bereits mit dem Ausbau der Produktion in Rotterdam und mit der Übernahme des chinesischen Branchenunternehmens Zhejiang Friend Chemical verstärkt. Der aktuellen Aussendung zufolge will Nouryon in diesem Segment weiter wachsen. Die in Amsterdam ansässige Nouryon entstand im Jahr 2018 durch die Umbenennung der früheren AkzoNobel Specialty Chemicals nach der Übernahme durch den US-amerikanischen Private-Equity-Investor Carlyle Group. Das Unternehmen produziert eine breite Palette an Spezialchemikalien und beschäftigt an Standorten in 80 Ländern insgesamt rund 10.000 Mitarbeiter, das Geschäftsjahr 2019 wurde mit einem bereinigtem EBITDA von 1,128 Mrd. Euro aus Umsätzen in Höhe von 5,082 Mrd. Euro abgeschlossen. Weitere Informationen: www.nouryon.com, www.sasol.com |
Nouryon, Amsterdam, Niederlande
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