| 09.04.2020, 15:42 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Wie der GKV/TecPart Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V. mitteilt, wurde aufgrund des urplötzlichen Abbruchs der Warenabnahme und unkoordinierter Werksschließungen aller relevanten europäischen Fahrzeughersteller ohne angemessene Ankündigungsfrist Ware nicht abgeholt bzw. abgenommen – trotz noch bestehender Abrufe und der damit verbundenen Abnahmeverpflichtungen. Michael Weigelt, Geschäftsführer von GKV/TecPart, kritisiert: „Kurz zuvor war ein solches Vorgehen mit Bezug auf force majeure noch untersagt worden, wenige Tage später wurden mit der gleichen Argumentation die eigenen Werkschließungen begründet.“ Im Augenblick ruhen die automobilen Wertschöpfungsketten, das Anlaufszenario sei noch nicht vorhanden oder belastbar und das erwartete Produktionsvolumen noch völlig unklar. Zur Stabilisierung der Situation seien aus Sicht des Verbandes jetzt folgende Maßnahmen nötig: Es sei nun notwendig, dass man zügig zu einer besonnenen „Normalität“ zurückkehrt. Nur dann würden die guten Hilfsprogramme der Regierung auch ihre Wirkung entfalten, ansonsten werde das Sterben vieler Unternehmen nur verzögert. Daher sei es wichtig, dass der Mittelstand jetzt unbürokratisch und schnell Zugang zu den Fördermitteln erhält. „Das muss nicht nur für die kleinen und mittleren Betriebe, sondern auch für den größeren Mittelstand gelten,“ betont Michel Weigelt. Der Mittelstand leide nach wie vor an Verzögerungen bei der Kreditvergabe, weil Sparkassen und Banken das Kreditrisiko aufwendig prüfen und Arbeitsagenturen die Auszahlungen des Kurzarbeitergelds aufgrund der großen Fallzahlen nicht zeitnah anweisen könnten. All das belaste die Liquidität der Unternehmen aufs Äußerste und müsse daher schnellstmöglich gelöst werden. Weitere Informationen: www.tecpart.de |
GKV/TecPart – Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V., Frankfurt am Main
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