| 29.07.2020, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der polnische Chemiekonzern Ciech hat mit der Lerg S.A. einen vorläufigen Vertrag zum Verkauf von 100 Prozent der Anteile an seiner Sparte Ciech Żywice unterzeichnet, dem einzigen Hersteller von Epoxidharzen in Polen. Nach Angaben von Ciech wurde ein Kaufpreis von 160 Mio. PLN (36 Mio. Euro) vereinbart, der einem EV/EBITDA-Multiple von 7,6 entspreche. Der Käufer Lerg gehört zu den führenden Herstellen von Polyesterharzen in Mitteleuropa. Ciech Żywice wurde erst zu Beginn dieses Jahres aus der Tochter Ciech Sarzyna ausgegliedert und produziert und vertreibt ein Sortiment von fast 1.000 Produkten, wobei rund 40 Prozent des Umsatzes auf Epoxidharze, zehn Prozent auf gesättigte Polyesterharze und 50 Prozent auf ungesättigte Polyesterharze entfallen. Rund 50 Prozent des Produktionsvolumens werden exportiert. "Gemäß unserer Strategie wollen wir in Geschäftsbereichen wachsen, in denen wir eine starke Wettbewerbsposition am internationalen Markt haben. Die Veränderungen am globalen Markt für Harze in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass für einen erfolgreichen Wettbewerb mit den Konkurrenten weltweit und in der Region eine ausreichende Größe erforderlich ist. Deshalb haben wir im Zuge der Prüfung der strategischen Optionen für Ciech Żywice einen Partner gesucht, der neben vorteilhaften Kaufbedingungen auch das Potenzial mitbringt, diesen Geschäftszweig weiterzuentwickeln", erklärte Ciech-Vorstand Dawid Jakubowicz. Ciech Żywice hat ihren Sitz in Nowa Sarzyna bei Rzeszów und beschäftigt rund 240 Mitarbeiter. 2019 erwirtschaftete die Sparte Umsätze von 298 Mio. PLN (67 Mio. Euro). Kerngeschäft des Konzerns ist die Produktion von Natriumcarbonat (Soda). Für Lerg liegen keine aktuellen Geschäftsergebnisse vor; 2017 erzielte das Unternehmen Umsätze von 546 Mio. PLN (130 Mio. Euro) und einen Nettogewinn von 16 Mio. PLN (3,8 Mio. Euro). Weitere Informationen: ciechgroup.com, www.lerg.pl |
Ciech Żywice, Nowa Sarzyna bei Rzeszów, Polen
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