| 13.01.2021, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der russische Petrochemiekonzern Sibur und die chinesische Sinopec haben zum Jahresende 2020 die Gründung ihres Gemeinschaftsunternehmens auf der Basis des neuen Gaschemiekomplexes Amurskij GKhK abgeschlossen. Laut Pressemitteilung kontrolliert Sibur mit 60 Prozent die Mehrheitsanteile, der chinesische Öl- und Chemiekonzern ist entsprechend mit 40 Prozent an dem Joint Venture beteiligt. Die Gründung des JV hatten beide Konzerne bereits im Juni 2019 vereinbart. Sibur hatte im August 2020 am Standort Svobodnyj bei Blagoveshchensk im fernöstlichen Gebiet Amur die Bauarbeiten zur Errichtung der Anlagen aufgenommen. Amurskij GKhK soll über Kapazitäten zur Produktion von 2,3 Mio. Tonnen Polyethylen (HDPE, LLDPE) und 400.000 Tonnen Polypropylen (PP) im Jahr verfügen. Das Verfahren für die PE-Produktion lizenziert die US-amerikanische Univation Technologies (Unipol PE), die PP-Technologie kommt von LyondellBasell (Spheripol). Die Fertigstellung des Komplexes kündigt Sibur für 2024 an. Die erforderlichen Investitionen werden in der aktuellen Aussendung mit 10-11 Mrd. USD beziffert. Technologisch wird Amurskij GKhK mit dem von GazProm errichteten Erdgas-Verarbeitungskomplex Amurskij GPZ in Svobodnyj verknüpft, der künftig die Ausgangsstoff Ethan und Propan für die PE- und PP-Produktion liefert. Weitere Informationen: www.univation.com, www.sibur.ru Quelle: nov-ost.info |
Sibur, Russland
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