| 25.05.2021, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Verpackungsmittelhersteller Plastipak Packaging plant die Errichtung einer PET-Recyclinganlage an seinem Standort im spanischen Toledo. Laut Pressemitteilung des Unternehmens soll die Anlage über Kapazitäten zur Gewinnung von jährlich 20.000 Tonnen lebensmitteltauglichem rPET-Granulat verfügen. Die Inbetriebnahme der Recyclinganlage ist im Sommer kommenden Jahres vorgesehen, gerechnet wird mit 14 neuen Arbeitsplätzen. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen wurden keine Angaben gemacht. Das rPET-Granulat soll im bestehenden Plastipak-Werk in Toledo zu neuen Rohlingen, Flaschen und Behältern verarbeitet werden. Der Europa-Chef von Plastipak, Pedro Martins, erklärte: "Das Projekt wird im Vorgriff auf die von der Einwegkunststoff-Richtlinie (der EU) vorgeschriebenen Mindestmengen an Recyclingmaterial umgesetzt und soll Markeninhabern helfen, finanzielle Verpflichtungen im Rahmen der geplanten spanischen Kunststoffsteuer zu reduzieren." Plastipak betreibt in Europa bereits PET-Recyclinganlagen an Standorten in Großbritannien, Frankreich und Luxemburg, die zusammen über Kapazitäten für 130.000 Tonnen rPET im Jahr verfügen. Hinzu kommt ein Recyclingkomplex für PET und HDPE in den USA. Die in Plymouth bei Detroit im US-Bundesstaat Michigan ansässige Plastipak Packaging gehört laut eigenen Angaben zu den führenden Herstellern von festen Kunststoffverpackungen für die Lebensmittel-, Getränke- und Verbrauchsgüterindustrie. Verarbeitet werden dabei vor allem PET und Polyethylen (HDPE). Der Konzern beschäftigt insgesamt mehr als 6.000 Mitarbeiter an weltweit rund 60 Standorten. Der Jahresumsatz von Plastipak beläuft sich auf rund 2,9 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.plastipak.com |
Plastipak Packaging, Plymouth bei Detroit, Michigan, USA
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