| 15.07.2021, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Getränkekartonhersteller Tetra Pak kündigt die Investition von 100 Mio. Euro in den Ausbau seines Werks für Verschlüsse im französischen Châteaubriant an. Laut Pressemitteilung soll dabei im Zeitraum 2021-2023 das Werk auf die Herstellung von sogenannten Tethered Caps umgerüstet werden. Tethered Caps sind fest mit der Verpackung verbundene Kunststoff-Verschlusskappen und sollen zur Reduzierung von Verpackungsmüll in der Umwelt beitragen. Hintergrund der Umrüstung ist die ab Mitte 2024 geltende SUP-Richtlinie (Single Use Plastics) der EU, die lose Verschlusskappen für Einweg-Getränkebehälter verbietet. Tetra Pak plant die Umrüstung des Werks in Châteaubriant in zwei Abschnitten. Der erste Abschnitt sieht ab Ende dieses Jahres die Errichtung von zehn zusätzlichen Produktionslinien für Tethered Caps vor. Im zweiten Abschnitt soll dann bis Ende 2023 etwa die Hälfte der bestehenden Anlagen umgerüstet werden. Insgesamt strebt Tetra Pak mit dem Projekt eine Erhöhung der Fertigungskapazität um etwa 30 Prozent an. Das Werk in Châteaubriant verfügt bislang mit 19 Produktionslinien für sechs verschiedene Verschlusskappentypen über eine Gesamtkapazität für rund fünf Mrd. Verschlusskappen im Jahr. Damit ist der über 30.000 Quadratmeter große Standort eine der wichtigsten Produktionsstätten von Tetra Pak, die weltweit Kunden in der Getränke- und Lebensmittelindustrie beliefert. Weitere Informationen: www.tetrapak.com |
Tetra Pak, Lausanne, Schweiz
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