| 11.08.2021, 08:50 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Schüco Gruppe konnte das Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatz von 1,695 Milliarden Euro abschließen und blieb damit trotz der global schwierigen wirtschaftlichen Situation knapp unter dem Vorjahresumsatz (1,750 Milliarden Euro). Schüco entwickelt und vertreibt Systemlösungen aus Aluminium, Stahl und Kunststoff für Gebäudehüllen. Zum Produktportfolio gehören Fenster-, Tür-, Fassaden-, Sicherheits-, Schiebe-, Sonnenschutz- und Lüftungssysteme sowie Smart Building Lösungen. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, arbeiteten für die Schüco Gruppe im Jahresdurchschnitt 2020 insgesamt 5.650 Mitarbeiter. 3.840 Mitarbeiter beschäftigte das Unternehmen demnach in Deutschland, davon wiederum 2.310 in Ostwestfalen-Lippe. Die Investitionssumme lag 2020 mit knapp 54 Millionen Euro sechs Millionen Euro über Vorjahr. Mehr als 17 Millionen Euro davon flossen in die 2016 gestarteten umfangreichen Baumaßnahmen zur Standorterweiterung. Das wirtschaftliche Eigenkapital der Schüco Gruppe liegt unverändert bei rund 70 Prozent. Entwicklung Geschäftsbereich Kunststoff Der Geschäftsbereich Kunststoff entwickelte sich trotz der Corona-Krise insgesamt positiv und verzeichnete im Geschäftsjahr ein nur leicht unter der Erwartungshaltung liegendes Wachstum. Die europäischen Absatzmärkte haben sich dabei heterogen entwickelt. Wachstumstreiber waren die Märkte in Polen und den Niederlanden. Insgesamt konnte dieser Geschäftsbereich 280 Millionen Euro Umsatz erzielen, im Kernmarkt Deutschland lag der Umsatz mit 115 Millionen Euro sieben Prozent über dem Vorjahresniveau. Ausblick 2021 Schüco ist den weiteren Angaben zufolge sehr gut in das Jahr 2021 gestartet. Das Unternehmen rechnet in Deutschland mit einem positiven Marktumfeld durch das anhaltende niedrige Zinsniveau und registriert international stabile Marktumfelder mit Wachstumspotenzial. Seit Beginn des Jahres kann Schüco hohe Auftragseingänge insbesondere im Wohnbaubereich verzeichnen, die für das gesamte Jahr eine hohe Auslastung mit sich bringen. Mit dieser extremen Nachfrage gehen jedoch Versorgungsengpässe und damit verbundene Preiserhöhungen auf der Materialseite einher. Betroffen sind hier vor allem die Werkstoffe Kunststoff, Aluminium und Stahl. Hierdurch sieht sich Schüco aktuell nicht in der Lage, allen bestehenden Lieferverpflichtungen termingerecht nachzukommen. Die Produktionen in Weißenfels und Borgholzhausen sowie alle Logistikbereiche arbeiten unter Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen intensiv daran, die Materialversorgung der vielen Schüco Partnerbetriebe so gut wie möglich sicherzustellen. Da nicht absehbar sei, wie lange diese Schwierigkeiten auf der Einkaufsseite bestehen werden, sei eine Prognose über den Verlauf dieses Jahres schwierig. Weitere Informationen: www.schueco.de |
Schüco International KG, Bielefeld
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