| 08.09.2021, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die japanische Sumitomo Chemical plant die Errichtung einer Pilotanlage für das Recycling von Polymethylmethacrylat (PMMA). Laut Pressemitteilung soll der Komplex am Unternehmensstandort in Niihama in der Präfektur Ehime auf der Insel Shikoku entstehen und im Herbst kommenden Jahres in Betrieb genommen werden. Vorgesehen ist die Anwendung eines von Sumitomo Chemical in Kooperation mit Japan Steel Works (JSW) entwickelten Verfahrens zur Depolymerisation von PMMA-Abfällen. Das dabei entstehende Monomer MMA kann dann wieder als Rohstoff für die Repolymerisation zu PMMA verwendet werden. In der Pilotanlage sollen zunächst vor allem PMMA-Abfälle des japanischen Kunststoffverarbeiters Nippura recycelt werden. Darüber hinaus arbeitet Sumitomo Chemical am Aufbau eines umfassenderen Sammelsystems für PMMA-Abfälle. Der aktuellen Aussendung zufolge reagiert das Unternehmen mit dem Recyclingprojekt auf den erwarteten weiteren Anstieg der Nachfrage nach PMMA-Werkstoffen (Acrylglas) vor dem Hintergrund des wachsenden Umweltbewusstseins. Zur Höhe der mit der Errichtung der Pilotanlage verbundenen Investitionen wurden jedoch keine Angaben gemacht. Sumitomo Chemical ist Teil des japanischen Industriekonglomerats Sumitomo und berichtet für das am 31. März zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2020/21 einen operativen Gewinn von 137 Mrd. JPY (1,1 Mrd. Euro) und einen Nettogewinn in Höhe von 68 Mrd. JPY (524 Mio. Euro) aus Umsätzen von 2.287Mrd. JPY (17,6 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.sumitomo-chem.co.jp |
Sumitomo Chemical, Japan
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