| 05.11.2021, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Chemiekonzern Dow wird mit dem dänischen Technologieunternehmen Haldor Topsøe beim Recycling von Kunststoffabfällen kooperieren. Laut Pressemitteilung planen beide Unternehmen am Dow-Standort im niederländischen Terneuzen die Errichtung einer Anlage zur Aufbereitung von Pyrolyseöl für die Herstellung neuer Kunststoffe. In dieser sogenannten Market Development Unit (MDU) soll das von Haldor Topsøe entwickelte PureStep-Verfahren für die Reinigung des aus Kunststoffabfall gewonnenen Pyrolyseöls zur Anwendung kommen. Das gereinigte Pyrolyseöl wird Dow dann zur Produktion von Polyethylen-Rezyklaten nutzen. Die Anlage wird über eine Kapazität für die Reinigung von etwa 10.000 Tonnen Pyrolyseöl im Jahr verfahren. Mit dieser MDU soll die Technologie zur Herstellung zirkulärer Produkte validiert und die entsprechenden Kapazitäten weiter skaliert werden, um auf die starke Marktnachfrage nach zirkulärem Polyethylen reagieren zu können. Diego Donoso, Chef der Dow-Sparte Packaging and Specialty Plastics, erklärte in der Aussendung: "Um die Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe voranzubringen, ist eine Größenordnung für das Recycling und die Reinigung von Rohstoffen erforderlich, die noch nicht auf breiter Ebene vorhanden ist. Daher gehen wir eine Partnerschaft ein, um dies zu beschleunigen. Die Nutzung der Technologie und des Fachwissens von Haldor Topsøe wird uns dabei helfen, das Risiko für die Skalierung von Reinigungskapazitäten zu verringern." Dow kooperiert beim Kunststoffrecycling u.a. auch mit dem britischen Unternehmen Mura Technology (siehe auch plasticker-News vom 27.04.2021). Weitere Informationen: www.dow.com, www.topsoe.com |
Dow, Midland, Michigan, USA
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