| 27.04.2021, 15:33 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Chemiekonzern Dow hat mit der britischen Mura Technology eine Partnerschaft für den Ausbau des Kunststoffrecyclings vereinbart. Ziel der Kooperation ist laut Pressemitteilung die breite Anwendung des von Mura Technology entwickelten Recyclingverfahrens HydroPRS. Dabei sollen die weltweiten Kapazitäten und finanziellen Ressourcen von Dow mit dem technologischen Know-how von Mura kombiniert werden, um in einem Kreislaufverfahren aus Kunststoffabfällen Rohstoffe für die Herstellung neuer Kunststoffe zu gewinnen. Das HydroPRS-Verfahren (Hydrothermal Plastic Recycling Solution) basiert auf der CatHTR-Technologie des australischen Unternehmens Licella Holdings und nutzt Wasser, Hitze und Druck für das Recycling von gemischten Kunststoffabfällen. Mura Technology hat im März dieses Jahres mit der Errichtung des weltweit ersten großen HydroPRS-Komplexes am britischen Standort Teesside begonnen. Die erste HydroPRS-Anlage soll dort im kommenden Jahr mit einer Kapazität von 20.000 Jahrestonnen in Betrieb genommen. Insgesamt sind an dem Standort bei Middlesbrough in Nordostengland Kapazitäten für das Recycling von jährlich 80.000 Tonnen Kunststoffabfall geplant. Carsten Larsen, der bei Dow Packaging and Specialty Plastics den Bereich Plastic Circularity EMEA & APAC leitet, erklärte in der Aussendung: "Wir freuen uns, mit unseren Investitionen und unserer Expertise die Entwicklung dieses wirklich bahnbrechenden Recyclingverfahrens zu unterstützen. Wir haben uns verpflichtet, einen echten Wandel herbeizuführen, damit kein Plastik mehr im Abfall landet und der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft beschleunigt wird. Wir wissen, dass das Erreichen dieses Ziels große Innovationen und Investitionen erfordert und wir es nicht alleine schaffen können. Deshalb glauben wir, dass die spannende Partnerschaft mit Mura eine wichtige Säule unserer zukünftigen Recycling-Strategie sein wird." Zur weiteren Entwicklung des HydroPRS-Verfahrens kooperiert Mura Technology bereits mit den US-amerikanischen Engineering-Konzernen KBR und Wood sowie dem deutschen Kunststoffunternehmen Igus. Angestrebt wird bis 2025 die Errichtung mehrerer Recyclinganlagen mit einer Gesamtkapazität von bis zu 1 Mio. Tonnen an Standorten in den USA, Deutschland und Asien. Weitere Informationen: www.dow.com, www.muratechnology.com |
Dow, Midland, Michigan, USA
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