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02.03.2026, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute    

VDI-GME: „Nachhaltigkeitspreis Kunststofftechnik 2026“ für Master­arbeit zur Kettenverlängerung von rPET

Bei der Preisverleihung, v.l.n.r.: Daniel Schröder, VDI e.V.; Annika Fischer, Neue Materialien Bay­reuth GmbH; Christian Töpfer, Polymer En­gi­neer­ing, University of Bayreuth; Martin Würtele, Hochschule Rosenheim - (Bild: Claas Sudbrake).
Bei der Preisverleihung, v.l.n.r.: Daniel Schröder, VDI e.V.; Annika Fischer, Neue Materialien Bay­reuth GmbH; Christian Töpfer, Polymer En­gi­neer­ing, University of Bayreuth; Martin Würtele, Hochschule Rosenheim - (Bild: Claas Sudbrake).
Im Rahmen der VDI-Jahrestagung „Spritzgießen“ am 11. Februar 2026 in Wiesbaden ist M. Sc. Annika Fischer mit dem „VDI-Nachhaltigkeitspreis Kunststofftechnik“ ausgezeichnet worden. Der Preis wird von der VDI-Gesellschaft Materials Engineering (VDI-GME) und ihrem Fachbereich Kunststofftechnik jährlich für herausragende Abschlussarbeiten im Bereich nachhaltiger Kunststoffverarbeitung vergeben.

Ausgezeichnet wurde die Masterarbeit mit dem Titel „Einfluss der Kettenverlängerung von recyceltem Polyethylenterephthalat auf die Morphologie, die rheologischen Eigenschaften und das Schäumverhalten im zweistufigen Autoklavprozess“. Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Kettenverlängerung von recyceltem PET (rPET) auf strukturelle und verarbeitungstechnische Eigenschaften des Materials. Im Mittelpunkt stehen die Zusammenhänge zwischen Morphologie, rheologischem Verhalten und Prozessführung im zweistufigen Autoklavprozess.

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Die Untersuchung zeigt, wie durch gezielte Kettenverlängerung die Materialeigenschaften von rPET beeinflusst und das Schäumverhalten optimiert werden können. Dadurch werden Ansätze für ein werkstoffliches Upcycling von Rezyklaten aufgezeigt. Insbesondere das Schäumen ermöglicht Materialeinsparungen und eröffnet Potenziale für ressourceneffiziente Anwendungen.

Die Arbeit behandelt zudem die industrielle Skalierbarkeit der Kettenverlängerung von rPET und bewertet die ökonomischen sowie ökologischen Effekte quantitativ. Daraus ergeben sich Anknüpfungspunkte für weiterführende Untersuchungen und eine mögliche Umsetzung in der industriellen Praxis.

Mit der Auszeichnung würdigt die VDI-GME wissenschaftliche Beiträge, die zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Kunststofftechnik beitragen, und unterstützt den Wissenstransfer zwischen Forschung und industrieller Anwendung.

Weitere Informationen: www.vdi.de

VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. - VDI-Gesellschaft Materials Engineering (GME), Düsseldorf

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