| 14.03.2022, 15:42 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Showa Denko K.K. (SDK) wird ab dem 1. Januar 2023 unter dem neuen Namen Resonac firmieren. Darüber informierte der Konzern nach einer Verwaltungsratssitzung am vergangenen Mittwoch. Die Umbenennung muss nun noch von den Aktionären auf einer im September geplanten außerordentlichen Hauptversammlung bestätigt werden. Laut Pressemitteilung erfolgt die Umbenennung vor dem Hintergrund der Integration des Tochterunternehmens Showa Denko Materials Co. (SDMC) in die SDK-Gruppe. Geplant ist dabei die Gründung der neuen Resonac Holdings Corporation, unter deren Dach die neue Resonac Corporation die operativen Geschäftsbereiche führt. Der aktuellen Aussendung zufolge setzt sich der neue Name aus den Wörtern "Resonate" und "Chemistry" zusammen. SDMC entstand nach der Übernahme von Hitachi Chemical durch Showa Denko vor knapp zwei Jahren (siehe plasticker vom 29.06.2020). Das Unternehmen produziert und verarbeitet kunststoffbasierte Hochleistungswerkstoffe und Folien für Anwendungen in der Elektronik- und Optikindustrie, im Fahrzeugbau, in der Photovoltaik-Branche und in weiteren Industriezweigen. Zum Produktportfolio von SDK gehören darüber hinaus petrochemische Erzeugnisse, Olefine, chemische Grundstoffe und diverse Werkstoffe sowie auch Aluminiumerzeugnisse und elektronische Bauteile. Showa Denko berichtet für das Geschäftsjahr 2021 einen operativen Gewinn von 87,2 Mrd. JPY (681 Mio. Euro), ein EBITDA von 202,6 Mrd. JPY (1,583 Mrd. Euro) und einen Nettoverlust von 12,1 Mrd. JPY (94 Mio. Euro) aus konsolidierten Umsätze in Höhe von 1.419,6 Mrd. JPY (11,089 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.sdk.co.jp |
Showa Denko, Japan
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