| 04.07.2022, 15:29 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG hat für die ersten kundenspezifischen Bauteile in ihrem Portfolio die CO2-Emissionen über den gesamten Produktionsprozess ermittelt – genauer gesagt die CO2-Äquivalente. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, werden alle Treibhausgase berücksichtigt (CO2, CH2, N2O, HFCs, PFCs, SF6). Die Werte sind demnach die Grundlage für die kontinuierliche Verbesserung der CO2-Bilanz. Der CO2-Ausstoß soll allein bis 2024 schon um 30 Prozent reduziert werden. Den Anstoß gab die Anforderung eines Kunden aus der Automobilindustrie. Er wünschte die exakte Ermittlung der CO2-Emissionen, die für die Produktion eines einbaufertigen, kundenspezifischen Spritzgussbauteils aufgewendet werden müssen. Für Weiss war das eine gut lösbare Aufgabe, wie Projektleiter Jan Häussler erläutert: „Wir kennen den tatsächlichen Energieverbrauch jeder einzelnen Spritzgießmaschine in unserer Produktion und ebenso den Verbrauch der Peripheriegeräte - z.B. zur Kühlung - sowie den Aufwand für Verpackungen und Transportwege. Wenn man diesen Verbrauch addiert, durch die Anzahl der im erfassten Zeitraum gefertigten Bauteile dividiert und dabei den Energiemix berücksichtigt, den wir beziehen, erhält man die artikelbezogene CO2-Menge, die bei uns anfällt.“ Dieser Wert steht aber – gemessen am Gesamtwert – für nur etwa die Hälfte der entstehenden CO2-Emissionen. Jan Häussler: „Der größte Einzelanteil des CO2-Fußabdrucks entfällt auf das Rohmaterial, d.h. den Kunststoff.“ Den aber kann Weiss, wenn man von einer Gewichtsreduzierung durch intelligente Konstruktion absieht, nicht beeinflussen. Dennoch hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß bis 2024 um 30 Prozent zu reduzieren. Jürgen B. Weiß, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens: „Wir werden verstärkt ´grünen´ Strom beziehen, der vor allem aus Photovoltaik gewonnen wird. Damit erfüllen wir nicht nur die Anforderungen von Kunden, sondern verwirklichen auch unsere eigenen Umweltziele und leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Fertigung von Spritzgussteilen und einbaufertigen Modulen.“ Bei der ganzheitlichen Bestandsaufnahme der CO2-Emissionen folgt Weiss den anerkannten Standards des internationalen GHG-Protokolls, die auf der ISO-Norm 14064 basieren. Jürgen B. Weiß: „Wir bereiten uns darauf vor, dass wir vor allem bei Projekten in der Automobilindustrie schon in der Angebotsphase Angaben zum CO2-Fußabdruck des angefragten Bauteils machen werden. Aber auch für die wachsende Anzahl unserer Kunden aus dem Bereich der Elektromobilität ist der Nachweis der artikelgebundenen CO2-Emissionen ein interessanter Kennwert – und für uns, d.h. für die Optimierung der eigenen Fertigung, ebenfalls.“ Weitere Informationen: www.weiss-kunststoff.de |
Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co, Illertissen
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