| 17.10.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Sammeln und Wiederaufbereiten von Kunststoffen reduziert den Abfallberg, verursacht weniger Entsorgungskosten und macht aus gebrauchtem Kunststoff wieder Neues. Mit dem SORTICANTER® (Bild) der Flottweg GmbH & Co. KGaA (www.flottweg.com) kann dieser Kreislauf nach den Grundsätzen der Ökologie und Ökonomie geschlossen werden.Beim Recycling von Kunststoffen werden die verschiedenen Bestandteile nach ihrem spezifischen Gewicht getrennt. Im einfachsten Falle geschieht dies nach dem Schwimm-Sink-Verfahren. Da dieses Verfahren relativ langsam ist und viel Platz benötigt, hat Flottweg für die Trennung von Kunststoffgemischen eine spezielle Vollmantelschneckenzentrifuge entwickelt. Die Feststoffe werden nach ihrem spezifischen Gewicht mit hoher Trennschärfe und geringster Restfeuchte getrennt. Dazu werden die gesammelten Kunststoffe in Nassmühlen auf Kantenlängen von 12 bis 16 mm gemahlen, anschließend in Friktionswäschern von anhaftenden Verunreinigungen befreit und über einen Homogenisier-Behälter in den FLOTTWEG SORTICANTER® gepumpt. Dieser besteht im Wesentlichen aus einer konisch-zylindrischen Trommel mit einem zweiten Konus innen am Ende der zylindrischen Trommel und einer der Innenkontur angepassten Schnecke. Trommel und Schnecke rotieren mit relativ hoher Drehzahl in gleicher Richtung, wobei die Schnecke gegenüber der Trommel mit einer Differenzdrehzahl rotiert. Das Feststoff-Flüssigkeitsgemisch wird durch das Einlaufrohr und Einlauföffnungen in der Schnecke in den Trommelraum gefördert und in Rotation versetzt, so dass auf alle Teilchen Zentrifugalkräfte wirken. Die Feststoffe, die spezifisch schwerer als die Flüssigkeit sind, sedimentieren zur Trommelwand, werden von der Schnecke in Richtung konische Trommel und Trockenzone gefördert und durch Auswurfbohrungen in das Feststoffgehäuse ausgeworfen. Die Teile, die leichter als die Flüssigkeit sind, schwimmen auf und werden durch die Strömung der Flüssigkeit in Richtung eines zweiten Konus geschwemmt. Sobald sie den zweiten Konus erreicht haben, werden sie von den entgegengesetzt gewundenen Schneckengängen erfasst und durch eine Trockenzone zu den Austragsbohrungen gefördert. Die Flüssigkeit wird im Ringspalt zwischen Konus und Trommelwand abgezogen, zur Schälkammer geleitet und unter Druck über eine Schälscheibe abgeführt. Flottweg liefert Prozesslinien zur nassmechanischen Sortierung von Kunststoffgemischen. Eine Trennung der Kunststoffe erfolgt durch Verwendung eines flüssigen Trennmediums. Vollautomatischer Betrieb – rund um die Uhr – wird durch die optimale Wahl der Anlagen-Komponenten und der modernen Steuerungstechnik erreicht. Einsatzgebiete des FLOTTWEG SORTICANTERS® zur Sortierung und Waschung von Kunststoffgemischen wie • DSD-Folien • DSD-Mischkunststoffe • Faserstoffe und Folien • Mahlgut von Hohlkörpern • Gewinnung von PET-Flakes • Granulat von Produktionsabfällen und Rückwaren • Granulat von Kunststoffen nach medizinischer Anwendung • Kabelisolierungen • Teppichfasern K 2007, Düsseldorf, 24.-31. Oktober 2007, Halle 7, Stand B27 |
Flottweg GmbH & Co. KGaA, Vilsbiburg
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