| 18.10.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Fortron Industries hat die Kapazitäten der Anlage für lineares Polyphenylensulfid (Fortron® PPS) in Wilmington, North Carolina, verdoppelt. Nach Abschluss der dreijährigen Bauarbeiten verfügt das Gemeinschaftsunternehmen von Ticona (www.ticona.de) und der Kureha Corporation (www.kureha.co.jp) jetzt über die weltweit größte PPS-Anlage mit einer Kapazität von 15.000 Tonnen pro Jahr. „Durch die Integration von Kurehas leistungsstarkem und umweltfreundlichen ‚One-Unit’-Verfahren haben wir mit der Erweiterung der Anlage unsere bestehende Produktionstechnologie gezielt weiterentwickelt“, erläutert Fred Daniell, President von Fortron Industries. „Außerdem profitieren wir hier in Wilmington von der vorhandenen Infrastruktur, den umfangreichen Erfahrungen und dem Können unserer Belegschaft.“ 20 Jahre lineares Fortron PPS – viele Innovationen Fortron Industries hat seit Einführung von linearem PPS vor 20 Jahren die Markt- und Technologieführerschaft kontinuierlich auf- und ausgebaut und die Entwicklung von Spritzguss- bzw. Extrusionstypen konsequent vorangetrieben; diese werden zur Herstellung von Komponenten für die Automobilindustrie – etwa für Bestandteile elektronischer Parkbremsen – verwendet. Aber auch in hochwertigen Industrieanwendungen, zum Beispiel in Rauchgasfiltern für Kohlekraftwerke, kommt PPS zum Einsatz. Das Unternehmen hat darüber hinaus Typen im Angebot, die sich im Blasformverfahren verarbeiten lassen, und damit im Automobilbau neue Anwendungen erschlossen: Ladeluftrohre für Turbolader sind hier ein viel versprechendes und wachsendes Einsatzgebiet. Jüngster Erfolg ist die Trinkwasserzulassung für Fortron PPS-Produkte, die neue Anwendungen in direktem Trinkwasserkontakt möglich macht. Zukunftsweisende Entwicklungen „Die Nachfrage nach PPS steigt weltweit weiter. Und das nicht nur in der Elektro- und Elektronikindustrie oder der Automobilindustrie, sondern beispielsweise auch in der Luft- und Raumfahrtbranche“, sagt Fred Daniell. So spielte der Einsatz langfaserverstärkter Composites mit einer Fortron PPS-Matrix bei Entwicklung des Airbus A380 eine wichtige Rolle und führt inzwischen bei großflächigen Profilteilen der vorderen Tragflächenkante zu Gewichtseinsparungen von bis zu 50 Prozent. „Mit der jetzt abgeschlossenen Kapazitätserweiterung reagieren wir vorausschauend auf solche Entwicklungen“, so Daniell abschließend. Um den künftigen Bedürfnissen des Marktes und den zunehmenden Anforderungen an innovative Materialien seitens der Kunden gerecht zu werden, plant Fortron Industries, das PPS-Portfolio gezielt auszubauen. |
Ticona GmbH, Kelsterbach
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