| 13.12.2007 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Schweiz erhält eine eigene Kunststoffmesse. Vom 15.-17. Januar 2008 findet auf dem Messegelände Allmend in Luzern die erste „Swiss Plastics“ (www.messeluzern.ch/swissplastics) statt. 180 Aussteller werden ihre Produkte zeigen. Ein Forumsprogramm zeigt, wohin die Reise in der Branche geht. Bis jetzt besteht keine Fachmesse für die Kunststoffbranche in der Schweiz. Zwar gab es vor einigen Jahren die «Tecaplast» in Moutier, doch vermochte sie sich nicht durchzusetzen und verschwand wieder. Die Weltleitmesse K in Düsseldorf und die Fakuma in Friedrichshafen versammeln die Branche auf internationaler Ebene, können jedoch auf Schweizer Themen nur bedingt eingehen. Insbesondere sind dort die Romands nicht vertreten. Alle Erwartungen übertroffen So entstand die Idee, die Marktlücke zu schliessen. Unter dem Namen «Swiss Plastics» führt die Messe Luzern AG im Januar des nächsten Jahres erstmals eine Kunststoffmesse durch. Das Patronat haben der Kunststoff Verband Schweiz (KVS) und die Fachgruppe «Kunststoffmaschinen» der Swissmem übernommen. Der Erfolg der Ausstellerakquisition hat alle Erwartungen übertroffen. 180 Aussteller werden in den Luzerner Messehallen ihre Produkte präsentieren. Zum Vergleich: Bei der ersten Fakuma waren es 50. Die Stände werden einen repräsentativen Querschnitt durch die ganze Kunststoffbranche vermitteln. Gelungene Praxisbeispiele Die neue Fachmesse versteht sich als Ideengeber und Informationsquelle für die tägliche Arbeit. Mit einem geringen Zeitaufwand erfahren die Besucherinnen und Besucher an den Ständen und im Forum, in dem täglich Kurzreferate gehalten werden, das Neuste aus der Branche. Referenten aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich vermitteln Wissen zu den Themen Verkehr, Medizin, Verpackung, Bau und Maschinen/Apparate. Auch die Deutschschweizer Ausbildungsstätten nutzen die Plattform der «Swiss Plastics». In einer Sonderschau, die von Prof. Clemens Dransfeld von der Hochschule für Technik in Windisch und Prof. Wolfgang Kaiser von der ETH Zürich fachlich begleitet wird, sind gelungene Praxisbeispiele zu sehen, die aus der Zusammenarbeit zwischen den Schulen und Firmen entstanden sind. Denn: Wenn die Kunststoffindustrie auch künftig im internationalen Wettbewerb mithalten will, muss sie in die Forschung und in die Produktentwicklung investieren. Und: ein gutes Netzwerk verhilft zu neuen Erkenntnissen, die sich kommerziell umsetzen lassen. Tagung über Energieeffizienz Akzente setzt der Schweizer Kunststoff Verband (KVS). In einem Gemeinschaftsstand präsentiert er eine Auswahl von kleineren Firmen aus der Branche. Die Fachgruppe «Rohstoffe» stellt sich dort vor. Am Mittwoch, 16. Januar veranstaltet der Verband eine Tagung zum Thema «Kunststoffe und Energieeffizienz». Bereits früher hat es «PlasticsEurope» aufgegriffen, jetzt soll es auch in der Schweiz zur Sprache kommen. Die Referenten zeigen Beispiele, wie Energie mit Hilfe von Kunststoffen gespart werden kann. Damit möchte sich die Branche für die Energieeffizienz und den Klimaschutz einsetzen. Romands gut vertreten Gleich an der ersten Kunststoffmesse ist auch die Romandie prominent vertreten. An einem Gemeinschaftsstand präsentieren sich neun Aussteller, Ausbildungsstätten aus der Westschweiz gleichermassen wie Firmen. Auch im Forumsprogramm bekommt die französische Sprache einen wichtigen Platz. Täglich von 13 bis 14 Uhr bringen die Romands ihre Anliegen vor. So präsentiert sich der «Cluster Injection» aus dem Kanton Freiburg, der Firmen aus dem Spritzgussbereich zusammenführt und gemeinsam vertritt. "Der Kunststoff ist der Werkstoff des 21. Jahrhunderts“, erklärt Ernesto Engel, Geschäftsführer des Kunststoff Verbands. „Die Swiss Plastics ist für uns die Bühne, um darzustellen, wie wir die Chancen, die sich bieten, nutzen können“. |
Messe Luzern AG, Luzern/Schweiz
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