| 16.09.2025, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die japanischen Chemiekonzerne Sumitomo Chemical, Mitsui Chemicals und Idemitsu Kōsan planen die Integration ihrer Aktiva zur Produktion von Polyolefinen in Japan. Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung wurde kürzlich eine entsprechende Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet. Demnach wird Sumitomo Chemical ihre Anlagen zur Produktion von Polypropylen (PP) und linearem Polyethylen niederer Dichte (LLDPE) am Standort Chiba in das Joint Venture Prime Polymer einbringen, an dem bislang Mitsui Chemicals und Idemitsu mit 65 Prozent bzw. 35 Prozent beteiligt sind. Im Ergebnis übernimmt Sumitomo Chemical damit eine Beteiligung von 20 Prozent an dem JV, Mitsui Chemicals kontrolliert mit 52 Prozent weiterhin die Mehrheitsanteile und Idemitsu hält künftig 28 Prozent der Anteile. Den bisherigen Planungen zufolge soll das Prozedere vorbehaltlich der erfindlichen Genehmigungen durch die zuständigen Aufsichtsbehörden bis April 2026 zum Abschluss gebracht werden. Mit der Integration ihrer Aktiva streben die drei Konzerne eine weitere Optimierung der Polyolefin-Produktion an. Gerechnet wird dabei mit jährlichen Kosteneinsparungen von über 8 Mrd. JPY (46 Mio. Euro). Insgesamt sollen damit die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und die Kapazitäten für die Entwicklung leistungsfähiger und nachhaltiger Materialien weiter gestärkt werden. Nach Abschluss der Integration der Sumitomo-Aktiva wird Prime Polymer an den Standorten Ichihara, Anesaki, Osaka und Chiba über Kapazitäten für die Produktion von jährlich insgesamt 1,59 Mio. Tonnen Polypropylen und 720.000 Tonnen Polyethylen (HDPE, LLDPE) verfügen. Auf der Grundlage der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2024 ergibt sich für das Joint Venture dann pro forma ein Jahresumsatz in Höhe von 387,3 Mrd. JPY (2,242 Mrd. Euro). Weitere Informationen: |
Sumitomo Chemical, Japan
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