| 30.01.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Heinz G. Schratt (55) vertritt seit Anfang des Jahres die Interessen der Kunststoffhersteller in Österreich: Als Generalsekretär von PlasticsEurope Austria, der österreichischen Sektion der europäischen Kunststoffhersteller-Vereinigung (www.plasticseurope.org), übernimmt er gleichzeitig die Funktion des Managing Directors der PVC-Herstellerorganisation API (www.pvc.at). Der Dipl.-Ing. folgt auf Theodor Znidaric, der sich in den Ruhestand verabschiedet. PlasticsEurope Austria ist hervorgegangen aus dem 1996 gegründeten "Österreichischen Kunststoffhersteller-Verband (KV)". Mitglieder der ersten Stunde sind Atofina, BASF, Bayer, Borealis, Dow, Plastoplan, Solvay, Styrocon, Sunpor und Vantico. Schratt ist seit 1986 als Marketing- und Kommunikationsberater - vor allem für Industrieunternehmen - tätig. Mit dem Thema Kunststoff ist Schratt vertraut: Zu seinen Kunden zählt seit nahezu 20 Jahren der ÖAKF, die Arbeitsgemeinschaft der heimischen Kunststofffenster-Hersteller. Als erfahrener "Networker" und Kommunikationsfachmann - Schratt ist Mitglied diverser PR- und Journalistenverbände - betont der geborene Wiener die Bedeutung der nationalen und internationalen Zusammenarbeit der gesamten Kunststoff-Branche: "Für Österreich, das eine bedeutende und innovative kunststoffverarbeitende Industrie besitzt, ist die Vernetzung mit den starken, europaweit tätigen Vertretungen der Kunststoffhersteller besonders wichtig, um unsere Interessen in die Diskussion einzubringen." Explizit nennt er in diesem Zusammenhang PlasticsEurope sowie ECVM (European Council of Vinyl Manufacturers) für die PVC-spezifischen Themen. 5,8 Mrd. Euro Umsatz für die K-Industrie in Österreich Laut Branchenverband beschäftigt Österreichs Kunststoffbranche - die Hersteller von Kunststoffen und die Kunststoffverarbeiter -in 600 Unternehmen mehr als 26.000 Menschen. Sie erwirtschaften einen Produktionswert von 5,8 Mrd. Euro jährlich, das entspricht immerhin rund fünf Prozent der Sachgütererzeugung im Alpenland. Dazu kommen weitere 750 Mio. Euro der Kunststoff-Maschinenindustrie, 350 Mio. Euro der Schiindustrie und mehr als 100 Mio. Euro der Additivproduktion sowie erhebliche, statistisch allerdings nicht erfasste Volumina an Kunststoffen, wie Verpackungen für Lebensmittel oder Teile von Elektrogeräten, die diese Industrien selbst produzieren. Österreichs Außenhandelsbilanz weist die Ausfuhr von Kunststoffen im Wert von 1,4 Mrd. Euro und von Kunststoffwaren von 2,6 Mrd. Euro (das entspricht einer Quote von rund 40 Prozent) aus. Bild: Heinz G. Schratt hat die Leitung von API und PlasticsEurope Austria übernommen |
PlasticsEurope Austria, Wien, Österreich
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